UP Magazin

UPLiterarischer Frühling der Stadtbücherei

Flusspferd und Couchsurfing

Arno Geiger Arno Geiger D.P.Gruffot

Die Stadtbücherei läutet den Frühling ein: Mit guter Literatur und Lesungen.

Traditionell beginnt im März der Literarische Frühling der Stadtbücherei. Auf folgende Veranstaltungen können Sie sich freuen:

Donnerstag, 26. März
Arno Geiger:
Selbstporträt mit Flusspferd
Julian ist 22, mit der Trennung von Judith kommt er nicht klar, obwohl er sie gewollt hat. Um darüber hinwegzukommen, übernimmt er in Professor Behams Garten die Pflege eines Zwergflusspferds: es isst, gähnt, taucht und stinkt und bestimmt den Rhythmus seines Sommers. Dann ist da noch Aiko, die 27jährige Tochter des Professors, in die er sich ernsthaft verliebt. Was, wenn das Flusspferd einen Platz für den Winter gefunden hat? Wenn Aiko zurückgeht nach Paris?

Montag, 30. März
Stephan Orth:
Couchsurfing im Iran
Es ist offiziell verboten. Trotzdem reist Stephan Orth als Couchsurfer kreuz und quer durch den Iran. Er tauscht Hotel gegen Privatquartier, schläft auf Dutzenden von Perserteppichen, lebt, feiert und trauert mit dem gastfreundlichsten Volk der Welt. Er erlebt irrwitzige Abenteuer – und lernt dabei ein Land kennen, das so gar nicht zum Bild des Schurkenstaates passt. Denn hinter verschlossenen Türen fällt der Schleier und mit ihm die Angst vor den Sittenwächtern der Mullahs. Lesung mit Bildern.

Mittwoch, 22. April
Michael Köhlmeier:
Zwei Herren am Strand
Zwei Herren, die unterschiedlicher nicht sein könnten, spazieren ins Gespräch vertieft am Strand: Winston Churchill und Charlie Chaplin. Der große Staatsmann und der arme Tramp begegneten sich in den dreißiger Jahren. Der eine schuf das Meisterwerk „Der große Diktator“, der andere führte mit seinem Widerstandswillen eine ganze Nation durch den Krieg gegen Hitler. Die beiden Persönlichkeiten der Weltgeschichte waren enge Freunde.

Donnerstag, 30. April
Ulrike Almut Sandig:
Buch gegen das Verschwinden    
Ein Wanderer geht während eines Schneesturms in den uralten verwunschenen Wäldern des Engadin verloren. Ein kleines Mädchen wird zum nächsten Venusdurchgang von der Großmutter ans Ende der Welt geflogen. Wohin ihre Spuren führen, ist eines der vielen Rätsel dieser Geschichten. Die preisgekrönte Autorin Ulrike Almut Sandig verwebt in ihren Erzählungen gekonnt Reales und Märchenhaftes, Erfundenes und Wirkliches. In einer poetischen Sprache beschreibt sie nur scheinbar vergangene Orte. In Wirklichkeit leben sie in den Biografien der Älteren und den Lebensentwürfen der jungen Generation fort.

Mittwoch, 13. Mai
Christiane Neudecker:
Sommernovelle
Es ist der Sommer, den sie nie vergessen werden. Ein Sommer, wie es ihn nur in der Kindheit oder Jugend gibt. In ihren Ferien arbeiten zwei 15-jährige Schülerinnen auf der Vogelstation einer Nordsee-Insel. Sie streifen bei flirrender Hitze über das Eiland und lauschen den Trillergesängen der Austernfischer; sie trinken eisgekühlte Limonade, zählen Silbermöwen am Himmel und führen Kurgäste durch das schillernde Watt. Doch dann holt eine Realität sie ein, mit der sie nicht gerechnet hatten. Denn was geschieht, wenn man sich mitten in der Lebenslüge eines anderen Menschen befindet?


Mittwoch, 20. Mai
Vea Kaiser:
Makkarionissi oder Die Insel der Seligen
Von Griechenland bis Niedersachsen, von den Fünfzigerjahren bis in die Gegenwart: Vea Kaiser erzählt von der Glückssuche einer Familie und deren folgenreichen Katastrophen, von Möchtegern-Helden und Herzensbrechern. Und von der großen Liebe, die man mehrmals trifft. Alles beginnt in einem vom Krieg entzweiten Dorf an der albanisch-griechischen Grenze. Mit einer Großmutter, die keine Intrige scheut, um den Fortbestand ihrer Familie zu sichern.

Die Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr im Lesecafé der Stadtbücherei (Max-Heim-Bücherei). Der Eintritt beträgt 9 Euro. Kartenvorverkauf in der Stadtbücherei im Falkenhaus. Mehr im Internet: www.stadtbuecherei-wuerzburg.de.

UP - Der Überblick

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