UP Magazin

UPLiterarischer Frühling der Stadtbücherei

Heimaterde und Luther

Lucas Vogelsang Lucas Vogelsang Philipp Wente

Die Stadtbücherei läutet den Frühling ein: Mit guter Literatur und Lesungen.

Traditionell beginnt im März der Literarische Frühling der Stadtbücherei. Auf folgende Veranstaltungen können Sie sich freuen:

Mittwoch, 15. März
Andreas Föhr:
Eisenberg
Die Anwältin Rachel Eisenberg ist Mitinhaberin einer angesehenen Münchner Kanzlei, frisch getrennt und Mutter einer 13-jährigen Tochter. Angeklagt ist Professor Heiko Gerlach: Eine Koryphäe im Bereich der theoretischen Physik – und Rachel Eisenbergs einstige große Lie-be. Sie kann nicht glauben, dass er inzwischen auf der Straße lebt und einen Mord begangen haben soll. Doch die Beweislage scheint ein-deutig. Rachel Eisenberg beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln.

Donnerstag, 23. März
Philipp Hedemann:
Die Flüchtlingsrevolution
Unsere Welt befindet sich im Wandel. Unter anderem weil aktuell weltweit 65 Millionen Menschen auf der Flucht sind. Wie sich Länder, die Flüchtlinge aufnehmen, entwickeln werden, lässt sich nicht vorhersagen. „Den Begriff Revolution haben ich und meine 25 Mitautoren gewählt, da historisch gesehen die Freiheit immer wichtigstes Element einer Revolution war – und der Ausgang einer Revolution ungewiss“, erläutert Philipp Hedemann den Titel des Buches. Jedoch sieht er ebenso wie seine Kollegen vom Netzwerk „Weltreporter.net“ neben neu entstehenden Problemen auch Chancen.  Der Journalist schildert die Beweggründe einiger Flüchtlinge, ihre Heimat zu verlassen.

Mittwoch, 5. April
Tilman Rammstedt:
Morgen mehr
Es ist Anfang 1972: Das ganze Leben liegt noch vor dem Erzähler. Er sieht es alles schon vor sich, er freut sich darauf. Nur: Er ist noch nicht geboren. Um genau zu sein, ist er nicht einmal gezeugt. Seine zukünftigen Eltern wissen noch nichts voneinander und beide haben im Moment ganz andere Sorgen. So kann eine wilde Road-Novel zwischen Frankfurt und Marseille beginnen, bei der ein Möchtegern-Untergrundkönig, drei tatsächliche Gangster, ein in Rätseln sprechender Junge und liebesverwirrte Frauen und Männer mitmischen. „Morgen mehr“ startete ursprünglich als ein vom Autor selbst initiiertes Schreibprojekt: ein Roman-Abo. Von Januar bis April 2016 schrieb Tilman Rammstedt jeden Tag etwa zwei Seiten. Diese wurden noch am selben Abend vom Lektor gesichtet und am nächsten Tag elektronisch an all jene verschickt, die das Abonnement erworben hatten. Nun liegt „Morgen mehr“ in Buchform vor.

Mittwoch, 26. April
Lucas Vogelsang:
Heimaterde, eine Weltreise durch Deutschland
    
Lucas Vogelsang zieht in den Berliner Bezirk Wedding und sitzt bald an einem Tisch mit seinen Nachbarn, die ihre Wurzeln in anderen Ländern haben. Es ist der Beginn einer Reise durch das Deutschland der Gegenwart, auf der er der gan zen Welt begegnet. Vom Berliner Wedding aus quer durch die Re-publik trifft er Menschen, die von Herkunft und Identität erzählen. Nachdenklich, witzig und klar. Der Autor und Journalist stellt die große Frage, wer wir sind und gibt denen eine Stimme, die oft überhört werden, aber sehr genau wissen was der Begriff „Heimat“ für sie bedeutet.

Mittwoch, 3. Mai
Zsuzsa Bánk:
Schlafen werden wir später
Die Schriftstellerin Márta lebt mit Mann und drei Kindern in einer deutschen Großstadt. Obwohl sie ihre Kinder über alles liebt, kämpft sie jeden Tag darum, in ihrem Leben nicht unterzugehen und ihre Arbeit gegen die Zumutungen des Alltags zu verteidigen. Johanna hingegen, mit der Márta seit früher Kindheit eine innige Freundschaft verbindet, ist Lehrerin im Schwarzwald und kinderlos. Statt mit ihrer Doktorarbeit über Annette von Droste-Hülshoff weiter zu kom-
men, kämpft sie mit den Gespenstern ihrer Vergangenheit. Jetzt, mit Anfang 40, sind sie in der Mitte ihres Lebens. Die Lebensweichen sind gestellt, wichtige Entscheidungen getroffen, ein Richtungswechsel ist nicht mehr vorgesehen. Aber soll das alles gewesen sein?  Márta und Johanna schreiben einander E-Mails von großer Tiefe, Offenheit und Emotionalität. Ihre Mails sind ergreifende Dokumente eines täglichen Ringens um Selbstbehauptung, Freiheit und Glück.

Mittwoch, 10. Mai
Asta Scheib: Sturm in den Himmel -
Die Liebe des jungen Luther

VMartin Luther war der Sohn ehrgeiziger Eltern. Als Jurist sollte er die aufsteigende Linie der Luthers bis in die höchste bürger1liche Klasse hinaufführen und als Ratgeber die Interessen von Fürsten und Magistraten vertreten. Also lässt man den erst Fünfjährigen auf die Lateinschule gehen. Dort warten neben dem Lateinischen auch Stock und Rute; beides kennt Martin bereits von zu Hause. Die einzige Zuflucht in dieser Zeit ist ein Baum, der Martin schützt und tröstet. Er ist ihm Ausweg und Versteck zugleich und schließlich begegnet er einem gleichaltrigen Mädchen. Noch kann er nicht wissen, dass er einmal die katholische Kirche reformieren wird.

Die Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr im Lesecafé der Stadtbücherei (Max-Heim-Bücherei). Der Eintritt beträgt 9 Euro. Kartenvorverkauf in der Stadtbücherei im Falkenhaus. Einlass bereits 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Mehr im Internet: www.stadtbuecherei-wuerzburg.de.

 

UP - Der Überblick

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