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Reisen

Zuhause bei Rodin

Zuhause bei Rodin

Mit seinem liebevoll gestalteten Park, den prachtvollen Räumen und den genialen Kunstwerken Auguste Rodins gleicht das Musée Rodin in Paris einem Gesamtkunstwerk.

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UPLiterarischer Frühling

Ohne Internet

Kristina Bilkau Kristina Bilkau Thorsten Kirves

Die Stadtbücherei läutet den Frühling ein: Mit guter Literatur und Lesungen.

Traditionell beginnt im März der Literarische Frühling der Stadtbücherei. Auf folgende Veranstaltungen können Sie sich freuen:

Donnerstag, 1. März
Peter Stamm: Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt
Christoph verabredet sich in Stockholm mit der viel jüngeren Lena. Vor zwanzig Jahren hat er eine Frau geliebt, die ihr sehr ähnlich, fast gleich war. Er weiß von dem Leben, das sie führt und was ihr bevorsteht. So beginnt ein beispielloses Spiel der Vergangenheit mit der Gegenwart, aus dem keiner unbeschadet herausgehen wird. Auf kleinstem Raum schildert Peter Stamm mit lakonischen Sätzen eine Geschichte unerklärlicher Nähe.

Dienstag, 20. März
Uwe Timm: Ikarien
Der junge amerikanische Offizier Michael Hansen kehrt Ende April 1945 nach Deutschland zurück, dem Land seiner Geburt. Er übernimmt einen Auftrag des Geheimdienstes und soll herausfinden, welche Rolle ein bedeutender Wissenschaftler im Nazireich gespielt hat. Noch während regional der Krieg tobt, bezieht er Quartier am Ammersee. In einem Münchner Antiquariat trifft er den Dissidenten Wagner, einen frühen Weggefährten des Eugenikers Professor Ploetz. Von ihm lässt er sich die Geschichte einer Freundschaft erzählen, die Ende des 19. Jahrhunderts in Breslau begann und die beiden Studenten über Zürich bis nach Amerika führte. Seine Reise durch das materiell und moralisch kaputte Deutschland, die ihn auch durch das zerstörte Würzburg führt, lässt Hansen Zeuge eines Aufbruchs werden, der die deutsche Geschichte prägen sollte.

Mittwoch, 11. April
Max Scharnigg: Der restliche Sommer
Kaum dass sich Sara und Paul kennenlernen, brechen sie zu einer Reise in die Algarve auf, die nun bereits zehn Monate währt, da der Sommer niemals enden möge. Eigentlich wurde Sara eine große Karriere als Model oder Schauspielerin vorausgesagt, doch nun sehnt sie sich eher nach einem festen Einkommen, einer schönen Wohnung und einem gemeinsamen Leben mit Paul. Paul ist Journalist und war vor Antritt der langen Reise einst mit Sonja, einer bekannten Paartherapeutin verheiratet, die das Scheitern ihrer Ehe nur schwer wegstecken kann. Und schließlich ist da noch Tin, der seiner großen Liebe Sara nachreisen möchte, aber von einem Terroranschlag am Flughafen abgehalten wird und an einer schweren Krankheit leidet.

Dienstag, 17. April
Josefine Rieks: Serverland
Das Internet ist seit Jahrzehnten abgeschaltet, die Statussymbole von früher sind nur noch Elektroschrott. Der Mittzwanziger Reiner sammelt Laptops aus dieser längst vergangenen Zeit. Er wird unfreiwillig zum Begründer einer Jugendbewegung, die verklärt, was es früher wohl einmal gab – die Freiheit einer Gesellschaft, die alles miteinander teilt. Mittels einer Autobatterie gelingt es, eine Verbindung zu lange stillgelegten Servern herzustellen. Die Jugendlichen sehen, was seit Jahrzehnten keiner mehr gesehen hat: das Internet.

Mittwoch, 25. Mai
Kristine Bilkau: Eine Liebe, in Gedanken
Hamburg, 1964: Antonia und Edgar teilen den Traum von einer Zukunft fern ihrer Heimat. Im Krieg geboren und mit Härte und Verdrängung aufgewachsen, wollen sie die Welt kennen lernen, anders leben und lieben als ihre Eltern. Edgar ergreift die berufliche Chance, ein Büro in Hongkong aufzubauen. Antonia soll folgen, sobald er Fuß gefasst hat. Nach einem Jahr der Vertröstungen löst Antonia die Verlobung. Sie will nicht mehr warten und hoffen, sondern endlich weiterleben. Antonias und Edgars Leben entwickeln sich auseinander, doch der Trennungsschmerz zieht sich wie ein roter Faden durch beide Biographien. Fünfzig Jahre später, nach dem Tod Antonias, fragt sich ihre Tochter: Wer war dieser Mann, den ihre Mutter nie vergessen konnte? Die Tochter will ihm begegnen, ein einziges Mal.

Dienstag, 8. Mai
Großraumdichten & Kleinstadtgeschichten
Die Würzburger Lesebühne.
Großraumdichten & Kleinstadtgeschichten, das ist Bühnen-Poesie und Neonlyrik, das sind poetische und satirische Kurzgeschichten, Spoken-Word-Texte und erlesene Musik – das ist die Würzburger Lesebühne in der Stadtbücherei.
Die Autorinnen Pauline Füg und Ulrike Schäfer, beide Kulturförderpreisträgerinnen der Stadt Würzburg, präsentieren zusammen mit dem Bühnenpoeten Tobi Heyel ihre neuesten Werke und laden wechselnde Gäste aus der Region und dem gesamten deutschsprachigen Raum ein. Als Gäste sind diesmal der bekannte Autor und Poetry Slammer Sulaiman Masomi sowie die preisgekrönten Musiker Anton Mangold (Saxophon) und Max Koch (Gitarre) mit an Bord. Ein abwechslungsreicher literarisch-musikalischer Abend mit Lyrik, Prosa und Jazz.

Die Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr im Lesecafé der Stadtbücherei (Max-Heim-Bücherei). Der Eintritt beträgt 10 Euro. Kartenvorverkauf in der Stadtbücherei im Falkenhaus. Einlass ab 19.15 Uhr. Mehr im Internet: www.stadtbuecherei-wuerzburg.de.

 

UP - Der Überblick

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Natur-Ereignis

Natur-Ereignis

Würzburg hat sich chic gemacht: Eichornstraße fertig, Kaiserstraße fertig, die Barracken am Bahnhofsplatz sind Grünflächen gewichen. Die Landesgartenschau öffnet am 12. April mit einem – zur bunten Blumenpracht passenden – ebenso bunten Programm. Die erwarteten eine Million Besucher können kommen.

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Drei Fragen an... Claudia Knoll

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Claudia Knoll wurde von der Bayerischen Landesgartenschau GmbH als Geschäftsführerin zur Landesgartenschau Würzburg 2018 entsandt. Sie ist verantwortlich für die Vorbereitung und Durchführung. UP Magazin sprach mit ihr über das Mammutprojekt Landesgartenschau 2018 – und über Herausforderungen und Vorfreude.

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Quartier nimmt Konturen an

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Bismarckquartier nennt sich künftig das Areal der alten Posthalle am Bahnhof. Ein städtebaulicher Wettbewerb für das Gelände ergab zwei Gewinner – Ende April fällt die Entscheidung. UP Magazin sprach mit Niko Rotschedl, Geschäftsführer der bismarckquartier GmbH, über die beiden Vorschläge und den Zeitplan.

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Aufgeräumt und modern

Aufgeräumt und modern

Die Kaiserstraße war einst die Prachtstraße Würzburgs, war aber in den vergangenen Jahrzehnten arg in die Jahre gekommen. Jetzt hat sie ein neues Gesicht: weiträumig und modern, klar und aufgeräumt.

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