UP Magazin

UPGroße Namen beim Mozartfest 2016

Die Spannung steigt: Noch sind das Thema und die Künstler des Mozartfestes im kommenden Jahr unter Verschluss. Aber schon am 3. Dezember wird das Geheimnis gelüftet, welche Künstler 2016 in Würzburg zu Gast sein werden. Zu den jetzt bereits bekannten Höhepunkten zählen wieder der Mozarttag am 4. Juni in der Würzburger Innenstadt und die Nachtmusiken am 10. Juni und 2. Juli im Hofgarten der Residenz.

Mehr >
UPEintrag ins Goldene Buch der Stadt Würzburg

Hoher Besuch in Würzburg: Die schwedische Königin Silvia war auf einem Kurzbesuch in der Domstadt zu Gast.

Mehr >
UPLiterarischer Herbst der Stadtbücherei

Fünf Autorinnen und Autoren sind diesmal beim „Literarischen Herbst“ der Stadtbücherei zu Gast.

Mehr >
UPDas Kiliani-Fest musste oft umziehen

85 Jahren begann die Geschichte der Kiliani-Messe. Besonderes Merkmal: jede Menge Umzüge.

Mehr >
UPErfolgreiches Mozartfest 2015

Fünf intensive und anregende Wochen: Rückblick auf das Mozartfest 2015.

Mehr >
UPStädel Museum verlängert Sonderausstellung zu Impressionisten

In einer groß angelegten Sonderausstellung präsentiert das Frankfurter Städel Museum noch bis 28. Juni „Monet und die Geburt des Im-pressionismus“ mit rund 100 Meisterwerken aus den bedeutendsten Gemäldesammlungen der Welt.

Mehr >
UPMozartLabor beschäftigt sich mit dem Klassikbegriff

„Mozart – Was heißt hier Klassik?“ fragt das Mozartfest Würzburg vom 22. Mai bis 28. Juni 2015. Mozart war zu seiner Zeit ein moderner Querdenker und alles andere als ein „Klassiker“. Wer machte ihn zum Klassiker – und warum? Das MozartLabor beschäftigt sich mit dem Klassikbegriff aus der Perspektive des 21. Jahrhunderts.

Mehr >

Strahlender Sonnenschein – bis sich der Mond vor die Sonnenscheibe schob und das Licht unheimlich fahl wurde. Auf der Festung trafen sich  Würzburger SoFi-Gucker.

Mehr >
UPÜberblick über alle Termine

Umfangreiches Aktions- und Vortragsprogramm im Wissenschaftsjahr 2015

Mehr >
UPLiterarischer Frühling der Stadtbücherei

Die Stadtbücherei läutet den Frühling ein: Mit guter Literatur und Lesungen.

Mehr >
UPDie Aufbaujahre

Die Geschichtswerkstatt zeigt zum 70. Jahrestag der Zerstörung Würzburgs und des Endes des Zweiten Weltkrieges eine Ausstellung im Rathaus.

Mehr >

Willigis Jäger über den Dächern von Holzkirchen. | Foto: Daniel PeterWilligis Jäger über den Dächern von Holzkirchen. | Foto: Daniel PeterUP Magazin: Sie gelten als einer der einflussreichsten Mystiker der Gegenwart. Wie sind Sie zu dem geworden, was Sie heute sind? Hat von Anfang an alles darauf hingedeutet?
Willigis Jäger: (lacht) Nicht ganz. Ich war ein normales Kind, bin mit sechs Geschwistern und vielen Altersgenossen aufgewachsen, war ständig draußen unterwegs, habe sehr gern Fußball gespielt – übrigens auch später noch im Kloster, dann zum Beispiel mit Anselm Grün. Ich habe zusammen mit meinen Kameraden auch viel Unsinn gemacht, wie das als Kind eben so ist. Aber es war auch so, dass ich mich schon früh für religiöse Dinge interessiert habe. Man betitelte mich als „frech und fromm“. Ich kann mich an Erfahrungen erinnern, die ich heute im Nachhinein mystisch nennen würde, bei denen ich noch nicht in der Schule war; Erfahrungen von veränderten Zuständen, in denen ich plötzlich das Gefühl hatte, etwas vollkommen Wirkliches zu erleben. Nicht mehr ICH kam darin vor, sondern ein merkwürdiges ES, und ich schaute staunend dabei zu.

UP Magazin: Sie sind 1925 geboren, in der schwierigen Zeit zwischen den Weltkriegen …
Willigis Jäger: Ja, aber meine Kindheit war trotzdem glücklich. Ich fühlte mich in Hösbach bei Aschaffenburg, wo ich geboren wurde, gut aufgehoben und daheim. Aber dann kam der nächste Krieg, in den ich als 18-Jähriger im Januar 43 eingezogen wurde. Es war eine schlimme Zeit, die ich im Grunde nur zufällig überlebt habe, weil ich zum richtigen Zeitpunkt nicht in der Feuerlinie lag wie vier Fünftel meiner Einheit, die an einem einzigen Tag umkamen. Ich selbst erhielt einen Lungensteckschuss, kam ins Lazarett, und damit war der Krieg für mich im März 45 zum Glück aus.

UP Magazin: Sie haben von 1983 bis 2001 ein Meditationszentrum in Würzburg geleitet, das großen Zulauf erfuhr. Das gilt sogar noch mehr für den „Benediktushof“ in Holzkirchen, der sich seit seiner Gründung im Jahr 2003 zu einem der größten spirituellen Zentren Europas entwickelt hat. Glauben Sie, dass Sie mit Ihrem Angebot, gerade mit der Verbindung von östlichen Wegen wie Zen und westlichen wie christlicher Kontemplation, bei heutigen Menschen einen Nerv treffen?
Willigis Jäger: Ich glaube schon. Wir leben in einer Zeit, in der wir als Menschen an einem Scheideweg stehen. Wir haben alle technischen Fähigkeiten, um unseren Planeten mehrfach zu zerstören. Was wir mit unseren Fähigkeiten anfangen sollen, wissen wir nicht. Wir stecken in einem Egotunnel, in dem sich alles nur um uns selber dreht, um das, was ich mir in den Kopf setze, was ich haben will, was mir nützt. Wenn wir so weitermachen, werden wir als Spezies nicht überleben. Es ist Zeit, dass unser Bewusstsein die nächste Stufe ersteigt. Von einem tierischen und urmenschlichen Bewusstsein haben wir uns heute bis zu einem personalen Bewusstsein entwickelt. Nun müssen wir in den transpersonalen Bereich aufsteigen, in dem nicht mehr unser kleines Ego das Wort führt.
UP Magazin: Willigis Jäger, 90 Jahre sind ein gesegnetes Alter. Denken Sie nicht daran, sich zur Ruhe zu setzen?
Willigis Jäger: Ich trete ja schon kürzer. Doris Zölls, Alexander Poraj und Fernand Braun haben die spirituelle Leitung des Benediktushofs übernommen und führen die Arbeit fort. Alt werden ist auch eine Lebensaufgabe, wie auch das Sterben. Es ist die Vollendung der Geburt. Die Form, die ich vor 90 Jahren angenommen habe, löst sich irgendwann wieder auf und sinkt zurück in den Ozean des Daseins, von dem sie niemals getrennt ist, wie die Welle niemals vom Meer getrennt ist.                    ra

Mehr >

Der Benediktiner und Zen-Meister Willigis Jäger begeht im Benediktushof seinen 90. Geburtstag.

Mehr >
UPFlicFlac begeisterte auf der Talavera

Manche nennen es Circus – man könnte es aber auch als knallharte Show oder gar Gesamtkunstwerk bezeichnen. Mit seinem Jubiläums-programm  „Höchststrafe“ gelang FlicFlac ganz große Unterhaltung.

Mehr >
UPRückblick auf das Jubliäums-Jazzfest

An zwei Abenden ließ die Jazzinitiative Würzburg bei ihrem Jubiläumsfestival im Felix-Fechenbach-Haus aufhorchen — in eine große Spannung hinein.

Mehr >

Stellen Sie sich vor, ein Händler aus der Bronzezeit erzählt in einem Video von seinen Reisen, oder ein Baumeister aus dem Mittelalter vom Bau einer Kathedrale. Natürlich gibt es das nicht. Aber unsere Nachfahren in hunderten von Jahren könnten in Videobotschaften mehr über unsere heutige Zeit erfahren — und zwar direkt von uns selbst. Der gemeinnützige Verein „Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation“ filmt Zeitzeugeninterviews und konserviert sie.

Mehr >

Prof. Guido Knopp war von 1984 bis zu seiner Pensionierung im Januar 2013 Leiter des Programmbereichs Zeitgeschichte im ZDF. Insbesondere seine Fernsehreihen zur NS-Geschichte wie „Hitler – eine Bilanz“ oder „Hitlers Helfer“ prägten einen neuen Stil der historischen Dokumentation. Unter anderem moderierte er das von ihm geleitete historische Magazin „ZDF-History“. Im Rahmen unserer Berichterstattung zum „Gedächtnis der Nation“ beantwortete er uns Fragen zu seinem Projekt.

Mehr >

UP - Der Überblick

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4

Würzburgs neue City

Würzburgs neue City

Statt für ein großes Einkaufszentrum hat man sich in Würzburg für eine Erweiterung der Fußgängerzone entschieden. „Einkaufszentrum 2.0“ titelten wir deshalb schon 2014 in unserer damaligen Ausgabe. Nach rund sechs Jahren Bauzeit steht eine der aufwändigsten Großbaustellen der jüngeren Stadtgeschichte kurz vor dem Ende. Und schon...

Mehr >

„Nur an schöne Dinge erinnern“

„Nur an schöne Dinge erinnern“

Holger Döllein vom Fachbereich Bauen - Fachabteilung Tiefbau der Stadt Würzburg hatte die Projektleitung des Umbaus der Eichhornstraße/Spiegelstraße inne. Sechs Jahre betreute er verantwortlich die Großbaustelle für die Erweiterung der Fußgängerzone, die das Gesicht der Würzburger City neu prägt. Mit dem Ende der Bauarbeiten neigt sich...

Mehr >

Fit für die Zukunft

Fit für die Zukunft

Nach dem Umbau der Beratungscenter im Frauenland und der Sanderau und der Eröffnung des KundenServiceCenters samt BeratungscenterDigital hat die Sparkasse Mainfranken Würzburg nun Hand an ihr „Flagship“ gelegt: Das Beratungscenter Hofstraße mit modernster Technik und neuem Design öffnete vor wenigen Tagen. Doch damit ist der Um-...

Mehr >

125 Jahre Frankenwarte

125 Jahre Frankenwarte

Der Aussichtsturm Frankenwarte auf dem Nikolausberg war Ende des 19. Jahrhunderts die erste größere Baumaßnahme des damals noch jungen Würzburger Verschönerungsvereins. Damit hatte der Verein, der sich anfangs vor allem der Aufforstung und Begrünung widmete, weithin sichtbar ein Zeichen gesetzt. Heuer feiert die Frankenwarte ihren 125...

Mehr >

Reisen

Unterwegs mit Schnabelkanne

Unterwegs mit Schnabelkanne

Drei weltberühmte Bäder innerhalb von nur 50 Kilometern? Das gibt es nur bei unseren tschechischen Nachbarn. Eine Reise nach Karlsbad, Marienbad und Franzensbad führt in drei Städte mit drei unterschiedlichen Charakteren und einer Gemeinsamkeit: Etwas morbider Charme muss sein.

Mehr >
Website Realisation: CATLINE print & web | © UP Magazin 2016