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Den Kosmos des Käses erforscht

Herrin über die Käsetheke im E-Center Popp in der Nürnberger Straße und frischgebackene Käsesommelierin: Alexandra Neppe. Herrin über die Käsetheke im E-Center Popp in der Nürnberger Straße und frischgebackene Käsesommelierin: Alexandra Neppe. Uta Böttcher

Käseherstellung ist eine Kunst. Alexandra Neppe weiß alles über die Geheimnisse: Sie ist frischgebackene Käsesommelierin im E-Center Popp in der Nürnberger Straße.

Eigentlich ist der Chef Schuld“, sagt Alexandra Neppe, Herrin über die Käsetheke im E-Center Popp in der Nürnberger Straße. Als sie an die Käsetheke wechselte und die Ausbildung zur Käsethekenfachkaft machte, wollte sie einfach noch mehr über die schmackhaften Käsespezialitäten wissen. Kurzerhand schloss sie eine Weiterbildung zur Käsesommelierin an.

Sie erfuhr, wie wichtig bereits das Tierfutter für einen perfekten Käse ist und wie streng die Vorgaben für geschützte Sorten sind. Sie lernte viel über die Techniken der Käsezubereitung, wie man ihn fachmännisch schneidet und mehr. Die Ausbildung war anstrengend, aber sie hat sich gelohnt. Ihr erworbenes Fachwissen bringt sie nicht nur bei der Auswahl des umfangreichen Sortiments und bei der Kundenberatung ein, sondern sie kreiert auch eigene Spezialitäten. Zum Beispiel Blauschimmelkäse, der mit Pfirsichlikör verfeinert wird. Dazu stülpt sie eine Flasche Likör auf den Käse, sorgt mit Löchern in der Seite für ausreichende Belüftung und das Pfirsicharoma verbindet sich aufs Vortrefflichste mit der würzigen Käsenote.

Ihre Geschmacksempfehlung ist derzeit der Gewitterkäse, der – wie soll es anders sein – ursprünglich entstand, weil bei einem Gewitter aus Versehen der Fettgehalt zu hoch eingestellt wurde und der vermeintlich zu rahmige Käse im Reifekeller zunächst „vergessen“ wurde. Alexandra Neppe liebt die Salzkristalle des Käses, die auf der Zunge zergehen.

Dutzende von Sorten von Frischkäse über Weichkäse bis Hartkäse locken an der Theke des E-Centers Popp zum Genuss. Ein 40 Kilo schwerer Parmesan dominiert das Schneidbrett. Um ihn zu teilen, braucht es einen Keil, um Stücke herauszutrennen. Und er beweist, wie aufwendig die Käsezubereitung und wie wertig das Produkt ist: 500 Liter Milch waren alleine für seine Herstellung notwendig.

 

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