UP Magazin

UPDas Naturschutzgebiet Homburg: ein Stück Toskana in Unterfranken.

Magische Homburg

Die Ruine Homburg. Die Ruine Homburg. Rainer Adelmann

Sie ist eine der imposantesten Schlossruinen nicht nur unserer Region, sondern ganz Deutschlands: Weit über Gössenheim erhebt sich die mächtige Anlage der Burgruine Homburg, inmitten eines der letzten Steppenheidengebiete Unterfrankens.

An der Sonnwende füllt sich die Anlage mit Leben, hunderte Menschen pilgern mit Decken und gut gefüllten Picknickkörben über die kargen Wege bis zum großen Holzkreuz um gemeinsam in dieser wunderschönen Umgebung die Sonnwendserenade zu feiern.

Foto: Rainer AdelmannFoto: Rainer AdelmannDie Sonnwendserenade auf der Burgruine Homburg hat sich zu einem Geheimtipp entwickelt. Viele Menschen aus Nah und Fern lauschten diesen Sommer den „Spessart Spielleut“, die Musik auf traditionellen Instrumenten zum  Besten gaben. Vom großen Holzkreuz ging es in den alten romantischen Schlosshof, wo im Abendlicht Alphorn und Dudelsack erklangen.

Es wurde zum Tanz aufgespielt und viele machten sich den Spaß, bei den historischen Tänzen dabei zu sein. Den Sonnenuntergang zelebrierte man wieder gemeinsam beim Aussichtspunkt am Holzkreuz mit seinem prächtigen Panorama.

Das Naturschutzgebiet Ruine Homburg ist immer einen Ausflug wert. Jetzt im Sommer trägt die karge Landschaft auf dem Muschelkalkuntergrund mediterrane Züge. Der Geruch von Kräutern liegt in der Luft, Grillen zirpen und die Kiefernbäume verströmen ihr Aroma: ein Stück Toskana in Unterfranken.

Weil das Klima für mitteleuropäische Verhältnisse ausgesprochen warm und trocken ist, siedeln sich hier Tiere und Pflanzen an, die es bei uns sonst kaum zu sehen gibt. Das Naturschutzgebiet erstreckt sich auf Gemeindeteilen von Karsbach, Gössenheim und Aschfeld und lässt sich am Besten auf dem Wanderweg erkunden. Wer weniger Zeit mitbringt, kann sich auf den Rundweg um die Ruine Homburg begeben.

Mehr zur Ruine Homburg im Internet: www.homburg.goessenheim.de.

 

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