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Zuhause bei Rodin

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Mit seinem liebevoll gestalteten Park, den prachtvollen Räumen und den genialen Kunstwerken Auguste Rodins gleicht das Musée Rodin in Paris einem Gesamtkunstwerk.

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UPKapitän Stefan Schmitt bestritt 400. Spiel für Wölfe

Demut zur Tugend gemacht

Die Wölfe der Saison 2017/2018 von links nach rechts: Trainer Dr. Matthias Obinger, Steffen Kaufmann, Benedikt Brielmeier, Andreas Wieser, Dominik Schömig, Julian Sauer, Patrick Schmidt, Markus Leikauf, Philipp Meyer, Sebastian Kraus, Max Brustmann, Lukas Siegler, Jan Schäffer, Benjamin Herth, Lukas Böhm, Stefan Schmitt Es fehlen: Max Bauer, Patrick Gempp, Felix Karle, Co-Trainer Josef Schömig. Die Wölfe der Saison 2017/2018 von links nach rechts: Trainer Dr. Matthias Obinger, Steffen Kaufmann, Benedikt Brielmeier, Andreas Wieser, Dominik Schömig, Julian Sauer, Patrick Schmidt, Markus Leikauf, Philipp Meyer, Sebastian Kraus, Max Brustmann, Lukas Siegler, Jan Schäffer, Benjamin Herth, Lukas Böhm, Stefan Schmitt Es fehlen: Max Bauer, Patrick Gempp, Felix Karle, Co-Trainer Josef Schömig. Nino Strauch

Der Ball fliegt wieder – das harzige Leder landet wieder in den Maschen der Tore in den Hallen der Bundesrepublik. Das Spiel gegen den ASV Hamm-Westfalen war für Kapitän Stefan Schmitt ein besonderes. Er hat damit sein 400. Spiel im Wölfedress bestritten.

Und er hat die Rimparer Demut zur Tugend gemacht ohne dabei jemals den Mut zu verlieren, von dem er in seiner Karriere so viel gebraucht hat. Zweimal riss er sich in noch jungen Jahren das Kreuzband und das brachte ihn damals bereits fast an den Rand des Karriereendes. Sein smartes und dennoch oft gnadenloses Abwehrspiel machen ihn zu einem unverzichtbaren Baustein im Konzept von Chef-Coach Obinger.
Auch wenn die Wölfe finanziell weiterhin mit begrenzten Mitteln arbeiten, sportlich und letztendlich auch konzeptionell brauchen sich die Wölfe in Handball-Deutschland nicht zu verstecken. Mit einem harmonischen und eingeschworenen Kader, der der Keimzelle Rimpar inzwischen entwachsen ist, werden die Wölfe so manchem finanziellen Schwergewicht der Liga ein Bein stellen können.

„Die Stärke des Wolfs ist das Rudel“ – so lautet das Mantra für die Saison. Treffender hätten es die Marketing-Strategen der Wölfe nicht formulieren können, bringen sie mit diesem Satz doch die Erfolgs-Essenz der vergangenen Saison auf den Punkt und bauen auf dieser Stärke das Grundgerüst für den sportlichen Erfolg der kommenden Saison.

Konzeptionell haben die Wölfe vielen Vereinen der Konkurrenz vor allem ihr glaubwürdiges Konzept voraus. Wohl kaum spielt jemand mit derart vielen Ururgesteinen in der zweiten Liga – glaubwürdig ist hier vor allem, dass der Schritt aus der Wölfe-Schmiede oder den Jungwölfen in den Bundesligaspielbetrieb möglich und gewünscht ist. Die Wölfe können und wollen auch mittelfristig keine Profis kaufen, sondern Jugendliche und junge Sportler ausbilden und fördern. Dieser Weg ist sicherlich nicht der einfachste, aber er bereitet den Wölfen – und sicherlich auch den Zuschauern – sichtlich mehr Spaß als jährlich zehn neue Namen der Neuzugänge lernen zu müssen. Diese Kontinuität und die damit sichtlich starke Verwobenheit innerhalb der Mannschaft, ebenso wie der enge Kontakt zwischen unseren Wölfen und ihren treuen Fans ist der Fels auf dem das Konzept steht: Getragen vom Vertrauen zueinander, Freundschaft und den Glauben an sich selbst wurden aus der Keimzelle Rimpar heraus schon Berge – und eine ganze Region in den Handballrausch versetzt. Auch in der neuen Saison wollen die Wölfe wieder mit ihren Fans auf einer Welle der Handball-Euphorie surfen.

Bastian Krenz

 

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