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UPWölfe schauen beruhigt in die neue Saison

Perfekte Rückrunde

Im Anflug: Julian Sauer von den Wölfen. Im Anflug: Julian Sauer von den Wölfen. Mario Reith

Spielerkern bleibt den Wölfen auch für nächste Saison erhalten.

Zwar steht das finale Tabellenbild noch nicht fest, doch sehen sich die Wölfe nach dem frühzeitig gesicherten Klassenerhalt für das „Haifischbecken“ 2. Bundesliga auch in der Saison 2019/20 gewappnet. Gründe die dafürsprechen gibt es mittlerweile zahlreiche: Nachdem sich alle tragenden Spieler klar zu den Wölfen bekannt haben und in Zukunft weiterhin mit einem bewährten Mannschaftskern auf Punktejagd gehen wollen, steht schon jetzt fest, dass das Rudel kaum besser eingespielt sein könnte.

Als eines der besten Teams der Rückrunde, ist das Wolfsrudel in ein positives Selbstverständnis verfallen, in dem alle Mechanismen ineinandergegriffen haben und nur wenige Gegner Mittel gegen das geschlossene Auftreten finden konnten. Trotz all der Kontinuität bei den Wölfen, gibt es doch eine nicht unwichtige Änderung rund um das Team: Ceven Klatt wird zur kommenden Saison als neuer Cheftrainer die Rolle des Leitwolfs von Matthias Obinger übernehmen. Aus der zu Ende gehenden Saison lassen sich wichtige Erkenntnisse mitnehmen, welche das Leitbild für die Zukunft prägen sollen. Da sei zuerst und allen voran die Heimstärke im „Wolfsrevier“, der s.Oliver-Arena, genannt: Hier wurden in der schwierigen Saisonphase entscheidende Punkte gesammelt und die Konstanz wiedergefunden, die saisonübergreifend erhalten werden soll. Hinzu kommt, dass die 2. Handball-Bundesliga in Zukunft in ihrer neuen Regelstärke von 18 Mannschaften und durch den Wegfall der starken Aufsteiger in Liga 1 wohl deutlich ausgeglichener sein wird.

Für die Zuschauer bedeutet die Ligareform somit noch spannendere Partien und schlussendlich bei nunmehr 17 Heimspielen günstigere Dauerkartenpreise. Das Wolfsrudel freut sich deshalb auch in der kommenden Spielzeit auf die lautstarke und fleißige Unterstützung der Fans, um sie in entscheidenden Momenten nochmals voranzupeitschen. Gelingt es dann noch, die positive Gesamtsituation sportlich von Beginn an mit in die neue Saison zu nehmen und einen Kaltstart wie 2018/19 zu vermeiden, werden die Wölfe gewohnt angriffslustig jedem Gegner das Leben schwermachen.

Entscheidend wird es jedoch sein, sich nicht auf die Heimerfolge und die daraus resultierende Punkteausbeute zu verlassen, sondern mit Mut und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten auch auswärts jedem Gegner Paroli zu bieten. Längere Durststrecken gehören demnach nicht zur Zukunftsplanung der Wölfe. Ein gefestigtes Auftreten über die gesamte Saison hinweg soll eines der Ziele in der kommenden Spielzeit werden. Somit gibt es für die Wölfe zur kommenden Saison nur eine Blickrichtung – und zwar in die obere Tabellenregion.

Nico Gersinger
und Christian Graber

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