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UPWölfe sind derzeit in der Form ihres Lebens

Nächstes Remis im Spitzenspiel

Handball-Stimmung in der „Turnhölle“. Handball-Stimmung in der „Turnhölle“. Frank Scheuring

Wer hätte gedacht, dass die Wölfe, die sich aktuell in der Form ihres Lebens befinden, auch im nächsten Spitzenspiel punkten würden. Denn auch in der Freitagabendpartie des Doppelspieltages gegen den Zweiten, die SG BBM Bietigheim, konnte sich das Team von Matthias Obinger in der heimischen Turnhölle das nächste Remis gegen eine Top-Mannschaft sichern.

Bei der Pressekonferenz nach der Partie meinte Trainer Matthias Obinger zwar, dass sich das Unentschieden möglicherweise für viele wie ein Punktverlust anfühlt, aber es nach so einer Leistung, ein gewonnener Punkt ist, auf den man stolz sein kann.

Dabei hatten die Wölfe einen denkbar schlechten Start in die Begegnung erwischt . Bietigheim gelangen drei Treffer hintereinander und die Rimparer mussten somit von Beginn an, einem 1:4 Rückstand hinterherlaufen. Aber wie in den letzten Partien schon, zeigten die Wölfe Moral und ließen sich von dem frühen Rückschlag nicht unterkriegen.

Bis zur 17. Spielminute schaffte die Obinger-7 den Ausgleich und nur zweieinhalb Minuten später die erste Führung, welche von den 2784 Wölfe-Fans in der restlos ausverkauften s.Oliver Arena frenetisch bejubelt wurde. Im weiteren Spielverlauf schienen die Grün-Weißen der SG zumindest vorerst den Wind aus den Segeln genommen zu haben. Zwischenzeitlich lagen vier Tore zwischen den Unterfranken und den Schwaben. Bis zur Halbzeit konnten die Bietigheimer daran auch nicht mehr viel rütteln und verkürzten lediglich um ein Tor auf den Spielstand von 17:14.

Mit einem 4:0-Lauf zu Beginn des zweiten Durchgangs machten es die Wölfe dann deutlich. Sieben Tore Differenz lagen nun zwischen den Gastgebern und den Schwaben. Bis zum 23:17, in der 38. Spielminute, lief auch weiterhin alles nach Plan und das Rudel behielt weiterhin die Oberhand in dem Spiel.

Die SG BBM stellte auf eine offensive Manndeckung gegen Spielmacher Benjamin Herth und den Rückraumlinken Patrick Schmidt, im weiteren Spielverlauf sogar auf eine komplette offensive Manndeckung gegen das Rimparer-Team, um und entzogen damit den Wölfen erfolgreich den Zugriff auf die Partie. Mit vier schnellen Toren der Gäste innerhalb von knapp zwei Minuten waren die Schwaben wieder mitten im Spiel und nur noch mit zwei Toren hinter den Wölfen (23:21). In einer Überzahlsituation kurz vor Schluss gelang es den Gästen sich den Ball zurückerobern und zum 30:30 auszugleichen. Die Wölfe markierten durch Jan Schäffer 50 Sekunden vor dem Ende wieder den Führungstreffer. 22 Sekunden vor dem Ende glich Jan Döll zum 31:31 Endstand aus.

Die Wölfe halten aber den Anschluss zur Spitze und können immer noch Geschichte schreiben.

Michael Endres

 

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