UP Magazin

UPNachwuchsförderzentrum der Uni sucht Talente

Spielintelligenz und Vielseitigkeit

Das Nachwuchsförderzentrum für Juniorinnen an der Universität Würzburg ist deutschlandweit die einzige Forschungseinrichtung für die Talentförderung von Nachwuchsfußballerinnen. Für die neue Saison werden junge Talente gesucht.

In der vierten Saison seines Bestehens sichtet das Nachwuchsförderzentrum für Juniorinnen an der Universität Würzburg (NFZ) neue Spielerinnen der Jahrgänge 2005 bis 2008 und lädt diese zu acht Trainingseinheiten ab dem 23. Mai ein. Dabei wird ein neues, erfolgversprechendes Konzept mit zwei Leistungskadern eingeführt, so eine Pressemitteilung der Uni Würzburg.

Die ganz jungen Talente der Jahrgänge 2007 und 2008 werden als „Junior-Girls“ begleitend zu ihrem Training in ihrem Heimatvereinen einmal in der Woche gefördert. Daneben wird nach dem Vorbild erfolgreicher Leistungszentren im Mädchenfußball ein NFZ-Team der U13-Juniorinnen etabliert, das drei Mal wöchentlich Leistungsförderung erhält.
„Dieses Team wird als gesamte Mannschaft von erfahrenen NFZ-Trainerinnen trainiert und im Spielbetrieb gegen Jungenteams antreten“, sagt Professor Heinz Reinders, der die Nachwuchskickerinnen aus pädagogischer Perspektive begleitet und an der Uni den Lehrstuhl Empirische Bildungsforschung inne hat. Studienergebnisse einer Langzeitstudie sollen in Zukunft nachweisen, dass dieses gestaffelte Konzept weiter zur Leistungsverbesserung der Mädchen beiträgt.

Am Nachwuchsförderzentrum für Juniorinnen (NFZ) werden Spielerinnen optimal gefördert, so die Mitteilung weiter. Dies zeigen Forschungsergebnisse, die jüngst in der renommierten Fachzeitschrift „Sportwissenschaft“ der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft veröffentlicht wurden. Die Spielerinnen fühlen sich im Fördertraining des NFZ an der Universität Würzburg wohl, entwickeln für sich passende Leistungsziele und zeigen dadurch deutliche Leistungssteigerungen in ihren fußballerischen Fähigkeiten.

Aber auch bei Turnieren und Spielen eilen jene Teams, in denen schwerpunktmäßig NFZ-Spielerinnen kicken, mittlerweile von Sieg zu Sieg. Hochrangige Kooperationspartner wie der Club aus Nürnberg oder die TSG Hoffenheim wirken an gemeinsamen Forschungsprojekten mit. Damit fühlt sich das Leitungsteam des Lehrstuhls Empirische Bildungsforschung und des Sportzentrums in seinem innovativen Ansatz bestätigt.

„Für uns geht es um die Vermittlung von Spielintelligenz und Vielseitigkeit“, erläutert Gernot Haubenthal als sportlicher Leiter des NFZ das Konzept. Frühzeitig werden die Mädchen zu eigenständigen Entscheidungen ermuntert und sportlich breit gefächert ausgebildet.

„Im modernen Leistungssport reichen technische Fähigkeiten oder automatisierte Abläufe allein nicht mehr aus“, ergänzt Olaf Hoos als Direktor des Sportzentrums die Ausführungen seines Kollegen. „Kompetente Spielerinnen entscheiden schnell, zielsicher und flexibel und verfügen über herausragende koordinative Fähigkeiten.“ Hierzu biete das wissenschaftlich fundierte Fördertraining durch das achtköpfige Trainerinnen-Team an der Universität Würzburg optimale Voraussetzungen.

Für die Sichtung zu beiden Leistungskadern, den Junior-Girls und dem U13-Team, können sich ab sofort Spielerinnen der besagten Jahrgänge online bewerben und mit dem achtwöchigen Sichtungstraining ab dem 23. Mai auf dem Sportgelände der Universität Würzburg beginnen.
Die Online-Anmeldung ist ab sofort möglich unter: www.nfz-juniorinnen.de

UP - Der Überblick

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4

So echt wie möglich

So echt wie möglich

Insgesamt 80 Millionen Euro lässt sich der Freistaat Bayern Aus- und Neubau der Staatlichen Feuerwehrschule in der Zellerau kosten. Weil man für den Ernstfall am besten lernt, wenn das Szenario so realitätsnah wie möglich ist, gibt es dort alles, was man im wirklichen Leben auch findet:...

Mehr >

Besuch von der Fürstin

Besuch von der Fürstin

Mit der Statue eines so genannten Keltenfürsten kam bei den Ausgrabungen am Glauberg ein spektakuläres Monument ans Tageslicht. Nun bekommt der imposante Keltenfürst aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. Besuch einer Gefährtin: Eine Sonderausstellung präsentiert originalgetreue Nachbildungen des Goldschmucks einer Keltenfürstin.

Mehr >

Blick auf die Weinberge

Blick auf die Weinberge

Auch wenn man noch nichts wahrnimmt: Die Vorbereitungen für das neue Quartier westlich vom Bahnhof, genannt Bismarckquartier, gehen voran. Neben diesen vorbereitenden Arbeiten besteht aber offenbar noch Gesprächsbedarf mit der Stadt Würzburg.

Mehr >

Nautiland 2.0

Nautiland 2.0

Alles neu, nur der Name bleibt. Während Würzburgs neues Freizeit- und Wellnessbad mehr und mehr Form annimmt, ist sein Name bereits entschieden: Nautiland wird es heißen – so wie das alte. Und ab November – pünktlich zur kalten Jahreszeit – wird das schicke, hochmoderne Gebäude in...

Mehr >

Reisen

Unterwegs mit Schnabelkanne

Unterwegs mit Schnabelkanne

Drei weltberühmte Bäder innerhalb von nur 50 Kilometern? Das gibt es nur bei unseren tschechischen Nachbarn. Eine Reise nach Karlsbad, Marienbad und Franzensbad führt in drei Städte mit drei unterschiedlichen Charakteren und einer Gemeinsamkeit: Etwas morbider Charme muss sein.

Mehr >
Website Realisation: CATLINE print & web | © UP Magazin 2016