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UPRimparer Wölfe

Star ist der Teamgeist

Star ist der Teamgeist Rimparer Wölfe

18 Siege, 18 Selfies aus der Kabine der Rimparer Wölfe

Noch immer gastieren die Wölfe auf dem dritten und damit letzten Aufstiegsplatz der 2. Bundesliga. Manch einem eingefleischten Rimparer wird die Situation „Angst“ machen. Chefcoach Jens Bürkle bringt es jedoch treffend zu Papier, denn Angst müssen die Rimparer keine haben, „wenn denn erst, wenn wir verlieren“.

Die laufende Spielzeit aber hat gezeigt, verstecken müssen sich die Handballer aus Rimpar nicht in ihrer Wolfshöhle. Eher machten sie halb Handballdeutschland zum #Wolfsrevier und damit zur Jagdzone  und erlegten, auch ob ihrer Unbekümmertheit und Spielfreude so mache Beute, die eigentlich eine Nummer zu groß war.


Dennoch bleibt das Erreichte unfassbar und eigentlich unmöglich, vergleicht man das Wolfsrudel mit den mit Nationalspielern und Profis gespickten  Kaderaufstellungen der Spitzenteams. Dem Team mit dem geringsten Etat der Liga bleibt wohl nichts anderes übrig als sich auf seinen einzigen Star zu verlassen, den Teamgeist. Eben dieser ist zum unverwechselbaren Charakteristikum der Wölfe aus Rimpar in Handballdeutschland geworden. Eben auch, weil dieser Teamgeist wohl immer wieder der Schlüssel zum Erfolg war.

Die Selfies nach den Siegen aus der Umkleidekabine der Wölfe zeigen: Bei alle den Siegen steht nicht ein Spieler, sondern die ganze Mannschaft im Vordergrund. Und was auch an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben sollte, drei dieser Spieler standen bereits in der Landesliga vor acht Jahren für die Rimparer auf dem Parkett, sechs weitere haben in ihrer Jugend die Rimparer Handballschule genossen.

Stolz an dieser Stelle dürfen die Rimparer auf ihre Jugendarbeit sein. Die männliche A-Jugend wurde unangefochten Meister der Bayernliga und die männliche B-Jugend Meister der bezirksübergreifenden Bezirksoberliga.

Glückwunsch daher an beide Mannschaften sowie die beiden Trainerteams Manuel Feitz und Fabian Heinrich (mA1) un Christoph Kolenda und Nico Emmerling (mB). Dies zeigt einmal mehr, dass das ganzheitliche Konzept der Rimparer Handballer, Jugendspieler zu fördern und mit Spielern aus der eigenen Jugend in der Bundesliga zu spielen, greift.

Die nächsten Spiele werden über  die nächste Saison entscheiden.  Wird das Unmögliche möglich oder bleibt am Ende das Unerreichbare unerreichbar?

Es warten schicksalhafte Wochen auf die Rimparer Wölfe und die Handballfans in Rimpar und Würzburg.

bk

 

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