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UPHerren des TC Weiß-Blau Würzburg sind hochmotiviert

Unbedingt Liga halten

Albert Alcaraz Ivorra Albert Alcaraz Ivorra Kirsten Mittelsteiner

Die Grundlage für den Klassenerhalt ist gelegt“, weiß Christopher Enser-Bönisch, Mannschaftsführer der Regionalliga-Herren des TC Weiß-Blau Würzburg ob der Bedeutung der zwei Erfolge zum Saisonauftakt. Vor allem der knappe 5:4-Sieg nach geradezu dramatischem Spielverlauf am ersten Spieltag gegen einen der Favoriten TC Rot-Weiß Landshut sorgte für Euphorie. Dass die Würzburger beim zweiten Heimspiel tags darauf gegen den MTTC Iphitos München mit dem 7:2 die nächsten Punkte auf der Habenseite verbuchten, war nur die logische Konsequenz. München hatte seine erste Partie hoch verloren und war deshalb schon in die Defensive gedrängt.

„Wir sind gut aufgestellt“, findet Enser-Bönisch. Der spielerische Aderlass mit dem Weggang von Oriol Rocca-Batalla, Oscar Hernandez und Fabian Grötsch wurde gut kompensiert. An der Spitze steht nun ein Spanier mit dem wohlklingenden Namen Albert Alcaraz Ivorra, derzeit auf Position 440 der Weltrangliste geführt. Er gewann in diesem Jahr bereits ein Future-Turnier in Spanien und ein Doppel-Turnier in Rumänien. Gerade mal 21 Jahre alt, wird er für frischen Wind sorgen. Ebenso wie der zweite spanische Neuzugang, der 18-jährige Carlos Taberner, (ATP 482). Der dritte im Bunde ist der 22-jährige Schwede Filip Bergevi, derzeit Collegespieler in USA, den Pablo Figueroa im Schlepptau hat. Keine Frage, die Zuschauer können sich auch in diesem Jahr wieder auf Jorge Aguilar und Figueroa freuen, die mittlerweile in ihrem neunten Jahr in Würzburg antreten und quasi zum Inventar gehören. Der Chilene und der Schwede mit chilenischen Wurzeln schöpfen mit ihren 31 Jahren aus einem reichen Erfahrungsschatz, gesammelt in vielen Jahren im Profitennis.

Möglich ist eine derartige Zusammensetzung nur wie bereits in den letzten Jahren dank des finanziellen Engagements von Weiß-Blau-Präsident Michael Reizel, Geschäftsführer der BVUK.-Gruppe und seit Jahren Hauptsponsor des Teams. Jugendliches Draufgängertum gepaart mit spielerischer Überlegenheit, Spitzentennis mit Weltranglistenniveau kombiniert mit den alt eingesessenen einheimischen Kräften wie Fabian Knüttel, Rene Rügamer, Niclas Schmidt, Christopher Enser-Bönisch, Christian Kosolowski und Johannes Markel machen also den vielversprechenden Mix aus.
In dieser Kombination wollen Enser-Bönisch & Co. zeigen, dass sie auch im dritten Jahr Zugehörigkeit fest in diese Liga gehören. Der Klassenerhalt mit einer guten Platzierung ist ihr erklärtes Ziel. „Die Liga ist bärenstark und schwer auszurechnen“, erklärt Enser-Bönisch. Soll heißen, von der Meldeliste her sind alle Teams bestens besetzt. Die Frage wird sein, wer an den einzelnen Spieltagen tatsächlich zum Einsatz kommen wird. Aber da fokussieren sich die Weiß-Blauen ganz auf sich und wollen ihrerseits mit dem bestmöglichen Kader auf der Siegerstraße bleiben.

Das letzte Heimspiel auf der Anlage an der Mergentheimer Straße steigt am Sonntag, 24. Juli, ab 11 Uhr gegen den Lokalrivalen TC Bamberg.                           kim

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