UP Magazin

UPDie DJK Rimparer Wölfe startet in die Saison mit Blick nach oben

Unter die Top 25

Dominik Schömig in der letzten Partie der abgelaufenen Saison Dominik Schömig in der letzten Partie der abgelaufenen Saison Lothar Dömling

Auch in ihrer vierten Saison in der 2. Bundesliga sind die DJK Rimpar Wölfe bestrebt, das bisher erfolgreich praktizierte Konzept auszubauen. Wie auch in der Vergangenheit fahren die Handballer aus der Marktgemeinde vor Würzburg einen ganzheitlichen Ansatz und verbinden Leistungssport mit beruflicher Ausbildung und Arbeit. Dies gilt nicht zuletzt auch für Neuzugang Benjamin Herth, der sein unterbrochenes Lehramtsstudium in Würzburg wieder aufnehmen wird. Vier Abgängen stehen drei Zugänge gegenüber. Darüber hinaus wurde Nachwuchsspieler Lukas Siegler komplett in den Bundesligakader hoch gezogen. Der Kern der Mannschaft ist also zusammen geblieben und so ist es Aufgabe von Chefcoach Dr. Matthias Obinger die vorhandene Spielphilosophie des kreativen Miteinanders in das Spiel der Wölfe zu implementieren und weiter zu festigen. Mündige Spieler forderte Obinger bei seinem Antritt 2015 und mit diesem Konzept will er auch 2016 wieder im Deutschen Unterhaus angreifen.


Mit einher geht die Eingliederung und Ausbildung talentierter Jugendspieler, die aus der eigenen Jugend den Sprung in die Bundesligamannschaft geschafft haben. Obinger sieht hier für die Zukunft viel Potential: „Die Einbindung und Eingliederung unserer talentierten Nachwuchsspieler in den Bundesligakader ist für uns seit jeher die logische Konsequenz, da wir beim Wettbieten um teure Spieler aus dem In- und Ausland nicht Schritt halten können und auch nicht wollen.“

Mittelfristig soll der Blick der Unterfranken nach oben gehen. Bis 2020 hat das Management der Wölfe anvisiert, soll sich das Wolfsrudel unter den Top-25-Teams Deutschlands bewegen. In dieser Saison wollen die Wölfe nicht nur sportlich die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft legen. Die Verpflichtung von Benjamin Herth, der aus der ersten Handball-Bundesliga ins Wolfsrevier wechselt, bedeutet auf diesem Weg einen Meilenstein für die Veranwortlichen der Wölfe: „Auch wenn Benni auf den ersten Blick nicht in das Konzept der Wölfe, mit jungen Spielern zu arbeiten, passt, verfolgen wir doch auch hier unseren Weg konsequent weiter. Benni wird bei uns einerseits sein Studium, das er während der letzten drei Jahre unterbrochen hat, fortsetzen und sich neben dem Handball darauf konzentrieren. Andererseits wird unser junges Team sehr von seiner  Erfahrung und Führungsqualität profitieren. Die Verpflichtung von Benjamin Herth ist für uns ein großer Meilenstein in der Planung für die kommende Saison. Seine internationale Erfahrung, seine Qualitäten als Führungsspieler und seine Wurfeffizienz machen ihn zur perfekten Verstärkung des Wolfsrudels“, so Geschäftsführer Roland Sauer.

Ein weiterer wichtiger Baustein für die Handballer aus der Marktgemeinde ist die langfristig angelegte Partnerschaft mit Infosim GmbH und Co KG, die den Wölfen auch weiterhin als Hauptsponsor treu bleiben. Ebenso können die Wölfe Partnerschaften mit den lokal ansäßigen Unternehmen Magnets4You und Garmin verkünden. Die Arbeit hinter den Kulissen legt derweil bereits die Grundlagen für die nächste Spielzeit. So wurde das Konzept des VIP-Raums in der Würzburger Turnhölle komplett neu aufgelegt und attraktiver gestaltet. Auch in der Arena soll sich einiges ändern, „ohne das Gesicht, die Philosophie unserer Wölfe oder unsere ehrenamtlichen Helfer aus dem Blick zu verlieren“, betont Geschäftsführer Roland Sauer.                bk

UP - Der Überblick

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4

So echt wie möglich

So echt wie möglich

Insgesamt 80 Millionen Euro lässt sich der Freistaat Bayern Aus- und Neubau der Staatlichen Feuerwehrschule in der Zellerau kosten. Weil man für den Ernstfall am besten lernt, wenn das Szenario so realitätsnah wie möglich ist, gibt es dort alles, was man im wirklichen Leben auch findet:...

Mehr >

Besuch von der Fürstin

Besuch von der Fürstin

Mit der Statue eines so genannten Keltenfürsten kam bei den Ausgrabungen am Glauberg ein spektakuläres Monument ans Tageslicht. Nun bekommt der imposante Keltenfürst aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. Besuch einer Gefährtin: Eine Sonderausstellung präsentiert originalgetreue Nachbildungen des Goldschmucks einer Keltenfürstin.

Mehr >

Blick auf die Weinberge

Blick auf die Weinberge

Auch wenn man noch nichts wahrnimmt: Die Vorbereitungen für das neue Quartier westlich vom Bahnhof, genannt Bismarckquartier, gehen voran. Neben diesen vorbereitenden Arbeiten besteht aber offenbar noch Gesprächsbedarf mit der Stadt Würzburg.

Mehr >

Nautiland 2.0

Nautiland 2.0

Alles neu, nur der Name bleibt. Während Würzburgs neues Freizeit- und Wellnessbad mehr und mehr Form annimmt, ist sein Name bereits entschieden: Nautiland wird es heißen – so wie das alte. Und ab November – pünktlich zur kalten Jahreszeit – wird das schicke, hochmoderne Gebäude in...

Mehr >

Reisen

Unterwegs mit Schnabelkanne

Unterwegs mit Schnabelkanne

Drei weltberühmte Bäder innerhalb von nur 50 Kilometern? Das gibt es nur bei unseren tschechischen Nachbarn. Eine Reise nach Karlsbad, Marienbad und Franzensbad führt in drei Städte mit drei unterschiedlichen Charakteren und einer Gemeinsamkeit: Etwas morbider Charme muss sein.

Mehr >
Website Realisation: CATLINE print & web | © UP Magazin 2016