UP Magazin

UPKickers hatten nur wenig Zeit für Feierlichkeiten

Ziel ist der Klassenerhalt

Die Kickers in der Saison 2015/2016 (hintere Reihe von links): Dominik Nothnagel, Niklas Weißenberger, Adam Jabiri, Lukas Billick, Christopher Bieber, Nico Herzig, Clemens Schoppenhauer, Richard Weil; Mittlere Reihe von links: Torwarttrainer Frank Gollwitzer, Physiotherapeut Johannes Schneider, Athletiktrainer Stefan Schmid, Paul Thomik, Co-Trainer Laminé Cissé, Joannis Karsanidis, Daniele Bruno, Royal-Dominique Fennell, Daniel Nagy, Rico Benatelli, Peter Kurzweg, Marco Haller, Amir Shapourzadeh, Dennis Russ, Physiotherapeutin Katharina Walter, Teambetreuerin Rosemarie Orner, Teammanager Norbert Mahler, Physiotherapeut Martin Walther, Co-Trainer Peter Endres, Cheftrainer Bernd Hollerbach; Vordere Reihe von links: Athletiktrainer Michael Gehret, Teambetreuer Klaus Orner, Christian Demirtas, Steven Lewerenz, Liridon Vocaj, Dominik Brunnhübner, Robert Wulnikowski, Kenan Mujezinovic, Nico Gutjahr, Dennis Schmitt, Fabian Weiß; Es fehlt: Nejmeddin Daghfous. Die Kickers in der Saison 2015/2016 (hintere Reihe von links): Dominik Nothnagel, Niklas Weißenberger, Adam Jabiri, Lukas Billick, Christopher Bieber, Nico Herzig, Clemens Schoppenhauer, Richard Weil; Mittlere Reihe von links: Torwarttrainer Frank Gollwitzer, Physiotherapeut Johannes Schneider, Athletiktrainer Stefan Schmid, Paul Thomik, Co-Trainer Laminé Cissé, Joannis Karsanidis, Daniele Bruno, Royal-Dominique Fennell, Daniel Nagy, Rico Benatelli, Peter Kurzweg, Marco Haller, Amir Shapourzadeh, Dennis Russ, Physiotherapeutin Katharina Walter, Teambetreuerin Rosemarie Orner, Teammanager Norbert Mahler, Physiotherapeut Martin Walther, Co-Trainer Peter Endres, Cheftrainer Bernd Hollerbach; Vordere Reihe von links: Athletiktrainer Michael Gehret, Teambetreuer Klaus Orner, Christian Demirtas, Steven Lewerenz, Liridon Vocaj, Dominik Brunnhübner, Robert Wulnikowski, Kenan Mujezinovic, Nico Gutjahr, Dennis Schmitt, Fabian Weiß; Es fehlt: Nejmeddin Daghfous. Kickers

Kickers sind für das Abenteuer Profifußball bestens gerüstet.

Dritte Liga: Sowohl für die Stadt Würzburg als auch für den FC Würzburger Kickers ist das Abenteuer Profifußball absolutes Neuland. Nach den Relegationsspielen und der riesigen Freude über den Aufstieg, blieb den Kickers nur wenig Zeit für Feierlichkeiten. Denn verbunden mit dem Erfolg, mussten insbesondere strukturelle Herausforderungen gemeistert werden, um die FLYERALARM Arena am Würzburger Dallenberg drittligatauglich zu machen. Angefangen von einem Spielertunnel bis zur kompletten Renovierung des Gästeblocks: an Aufgaben mangelte es wahrlich nicht. Gemeinsam mit der Stadt Würzburg wurde das große Vorhaben angegangen und erfolgreich umgesetzt. Am ersten Spieltag erstrahlte die FLYERALARM Arena in neuem Glanz.
Dazu kommt der Umbruch im Spielerkader. Zehn Spieler verließen den Verein, elf schlossen sich den Rothosen an. Gestandene Spieler wie Robert Wulnikowski und Nico Herzig oder Leistungsträger wie Kapitän Amir Shapourzadeh und Christopher Bieber konnten gehalten werden. Verstärkt wurde der Kader hauptsächlich mit dritt- und zweitligaerfahrenen Spielern wie beispielsweise Royal-Dominique Fennell oder Rico Benatelli sowie mit vielversprechenden Nachwuchsspielern (Daniele Bruno und Kenan Mujezinovic).

Mit dem SV Wehen Wiesbaden, der SG Dynamo Dresden und dem SC Preußen Münster ging es in den ersten drei Spielen gegen Mannschaften, die allesamt zum Kreis der Aufstiegsanwärter zählen. Die Rothosen mussten also in der Premierensaison von Beginn an zeigen, dass sie für die Mission 3. Liga gerüstet sind. Das Ziel ist klar: Klassenerhalt.

Im ersten Saisonspiel in Wiesbaden zeigten die die Kickers bereits, dass sie sportlich für die kommenden Aufgaben gerüstet sind. Die Würzburger wussten beim 0:0-Unentschieden zu überzeugen und hätten bei besserer Chancenverwertung durchaus drei Punkte aus Wiesbaden mitnehmen können. Damit gelang der Auftakt in die neue Saison und man fieberte in Würzburg dem ersten Heimspiel entgegen.

Das erste Drittliga-Heimspiel gegen Dresden war dann der erste Prüfstein für den ganzen Verein. Mit einem Kraftakt gelang es dem Verein, dass das erste Spiel in der FLYERALARM Arena stattfinden konnte. Alle notwendigen Umbaumaßnahmen wurden rechtzeitig abgeschlossen. Dennoch war die Anspannung vor dem ersten Heimspiel deutlich zu spüren. Aber den Kickers gelang mal wieder ein organisatorisches Meisterstück. Bei ausverkauftem Stadion konnte ein reibungsloser Ablauf gewährleistet werden. Das 1:1- Unentschieden gegen den Titelfavoriten trug zu der guten Stimmung am Dallenberg bei. Kapitän Amir Shapourzadeh erzielte mit seinem Führungstreffer das erste Drittliga-Tor für die Rothosen.

Das nächste Fußballfest am Dallenberg fand im DFB-Pokal-Wettbewerb gegen den SV Werder Bremen statt. Dem Bundesligisten boten die Kickers vor erneut ausverkauftem Haus einen mitreißenden Kampf über 120 Minuten. Dass am Ende der Einzug in die 2. Runde nicht gelang, war auch einer Fehlentscheidung des Schiedsrichtergespanns geschuldet, das ein Tor von Marco Haller wegen vermeintlicher Abseitsstellung nicht gegeben haben. Trotz der 0:2-Niederlage nach Verlängerung konnten die Kickers auf ihre Leistung stolz sein und empfahlen sich für weitere Aufgaben in der 3. Liga.

Im zweiten Auswärtsspiel gegen den SC Preußen Münster kamen die Kickers erneut nicht über ein Remis hinaus. In einem ausgeglichenen Spiel mit Chancen auf beiden Seiten hieß es am Ende 0:0-Unentschieden und für die Kickers war es die dritte Punkteteilung in Folge. In Lager der Würzburger konnte man mit dem Saisonstart sehr gut leben, da die Punkte allesamt gegen Titelkandidaten geholt wurden.

Im zweiten Heimspiel gegen die SG Sonnenhof Großaspach wollten die Würzburger dann aber endlich den ersten Sieg in der dritten Liga einfahren. Die Rothosen begannen furios und ließen den Gästen aus der Nähe von Stuttgart in den ersten 25 Minuten keine Chance. Leider konnte man die sich bietenden Gelegenheiten nicht zum Führungstreffer nutzen und musste durch einen Konter den 0:1-Rückstand hinnehmen. Am Ende mussten die dezimierten Würzburger (2 Hinausstellungen) die erste Niederlage in der neuen Spielklasse hinnehmen.

Nur drei Tage später gab es die Chance zur Rehabilitation. Bei der Zweitvertretung des VfB Stuttgart folgte die Reaktion der Rothosen. Trotz eines verschossenen Elfmeters gelang mit dem 2:0-Erfolg der Premierensieg in der 3. Liga, der von etwa 350 mitgereisten Fans frenetisch gefeiert wurde. Dennis Russ und Rico Benatelli erzielten die Tore für die Würzburger beim hochverdienten Auswärtssieg.

Zum Abschluss der englischen Woche kam Zweitliga-Absteiger FC Erzgebirge Aue nach Würzburg. Im emotionalen und umkämpften Spiel fuhren die Kickers einen verdienten, wenn auch knappen 1:0-Sieg ein. Damit gelang der zweite Erfolg in Serie und die Kickers konnten über den ersten Heimsieg in der 3. Liga jubeln. Das entscheidende Tor des Tages erzielte Torjäger Christopher Bieber. Mit neun Punkten aus den ersten sechs Spielen konnten die Würzburger hochzufrieden mit dem Auftakt der Saison sein.

Wieder nur eine Woche später waren die Kickers zum dritten Mal binnen zwei Wochen Gastgeber einer Drittliga-Partie. Mit dem FC Rot-Weiß Erfurt kam eines der traditionsreichsten Teams der 3. Liga an den Dallenberg. Die Fans in der FLYERALARM Arena sahen erneut ein 0:0-Unentschieden. Damit blieben die Würzburger zum dritten Mal in Folge ohne Gegentor und zeigten, dass die Abwehrstärke in der Vorsaison auch in der neuen Liga Bestand hat.

So steht nach sieben Spieltagen eine Ausbeute von zehn Punkten auf dem Konto der Kickers. Zudem stellen die Würzburger die beste Defensive der Liga mit nur zwei Gegentoren dar und können nach sieben Partien bereits fünf „zu-Null-Spiele“ vorweisen. Nur in der Offensive könnten die Würzburger noch effektiver agieren, wobei bei besserer Chancenverwertung mehr als die bisher erzielten vier Tore möglich gewesen wären. Den guten Auftakt gilt es nun in den nächsten Spielen zu bestätigen, um nicht in die Nähe der Abstiegsränge zu rutschen.

Im Oktober können sich alle Würzburger auf weitere interessante Partien freuen. Auswärts treten die Rothosen bei Fortuna Köln und den Stuttgarter Kickers an. In der FLYERALARM Arena werden der VfL Osnabrück, 16.-18. Oktober und Zweitliga-Absteiger VfR Aalen, 30. Oktober – 1. November zu Gast sein.             seb

 

UP - Der Überblick

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4

Blüten und Bagger

Blüten und Bagger

Noch beherrschen eher Bagger als Blüten das Bild, aber der Countdown für den Beginn der Landesgartenschau am 12. April 2018 läuft. Passenderweise nennt sich der Empfangsbereich „Check-in“, denn die Landesgartenschau hat ein bisschen mit Fliegerei zu tun, mit der Geschichte des Areals und mit jeder Menge...

Mehr >

Lichtband mit Morsecode

Lichtband mit Morsecode

In den großen Ferien stehen große Arbeiten an: Die Schienen in der Kaiserstraße werden neu verlegt. Das heißt nicht nur Wochenendarbeit, sondern auch nachts müssen die Arbeiter ran, damit am Tag die Straßenbahn fahren kann. Die gute Nachricht: Die Arbeiten in der Kaiserstraße sind im Zeitplan...

Mehr >

Die Wein- Doktoren

Die Wein- Doktoren

Wenn das mal keine typische fränkische Ausbildung ist: In der Landesanstalt für Wein- und Gartenbau kann man in zwei Jahren zum Techniker und Meister aufsteigen. Im Mittelpunkt stehen Weinanbau, aber auch Vermarktung – und ein eigenes Projekt.

Mehr >

Weltschmerz und Märchen

Weltschmerz und Märchen

Überragender Sibelius und gelungene Erstaufführung beim Mozartfest 2017.

Mehr >
Website Realisation: CATLINE print & web | © UP Magazin 2016