UP Magazin

UPFahrbericht: Jaguar E-Pace

Britisches Schmuckkästchen

Schmuckkästchen: Jaguars E-Pace Schmuckkästchen: Jaguars E-Pace Uta Böttcher

Kompakt, kräftig und eine Linienführung zum Verlieben. Mit dem neuen E-Pace haben die britischen Autobauer ein durch und durch stimmiges Design auf die Straße gebracht. Und wie jeder Jaguar kann auch der E-Pace seine Krallen zeigen. UP Magazin fuhr Jaguars neues Schmuckkästchen Probe.

von Rainer Adelmann

Darf ein SUV schön sein? Aber natürlich. Der kleine Bruder des F-Pace überzeugt durch eine äußerst attraktive Linienführung. Vorne ein bisschen bullig und hinten mit einer ebenso kecken wie schwungvollen Kante ist Jaguars Chefdesigner Ian Callum ein durch und durch stimmiges Äußeres gelungen.

Mit 4,40 Metern Länge ist der E-Pace rund 30 Zentimeter kürzer als sein großer Bruder F-Pace. Aber wie er vereint er – Jaguar typisch – das Sportliche der Jaguar-Familie mit den Fähigkeiten eines Offroaders. Logischerweise gehört hier der Allrad-Antrieb dazu. Lediglich ein 150 PS starker Diesel ist auch als Fronttriebler zu haben. Ansonsten geht die Kraft auf alle vier Räder, so wie man es fürs Gelände braucht.

Wie jeder Jaguar macht der Mid-Size-Offroader aber auch auf der Straße eine gute Figur. Der 250 PS starke Benziner, den uns das Autohaus Brückner und Hofmann in Kürnach zur Verfügeng stellte, setzte beim Druck aufs Gaspedal zum Sprung an und beschleunigte die knapp 1,9 Tonnen Gewicht ausgesprochen lebendig.

Dank der kurzen Überhänge liegt der E-Pace satt auf der Straße und fährt sich für einen SUV in der Tat eher sportlich. Die Lenkung passt sich dem entsprechend an und ist als direkt zu bezeichnen. Die Neungang-Automatik arbeitet so wie sie soll: nämlich unauffällig.

Foto: Rainer AdelmannFoto: Rainer AdelmannNicht knausrig ist der E-Pace, was Platz im Kofferraum angeht: Mit 557 Litern Kofferraumvolumen liegt er an der Spitze seiner Klasse, bei umgeklappter Rückbank  vergrößert sich das Raumangebot gar auf mehr als 1200 Liter. Das Cockpit ist geräumig und auch auf der Rückbank haben größere Passagiere keine Probleme. Armaturenbrett und Mittelkonsole bieten einen aufgeräumten Anblick und strahlen – wie der gesamte Innenraum – Schick und Eleganz aus. In Sachen Verarbeitung sind die Adjektive „hochwertig“ und „ausgezeichnet“ angemessen.

Voll vernetzt lautet die Devise, der E-Pace ist stets online – für die Fahrgäste stellt die Raubkatze acht LTE-Hotspots parat. Der Zehn-Zoll-Bildschirm ist wie üblich Schnittstelle für Kontrolle und Unterhaltung, gegen Aufpreis geht die Bildschirmgröße bis 12,3 Zoll. Das neue Head-Up System projiziert Geschwindigkeit, Navigation und erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf die Frontscheibe.

Zu den serienmäßigen Assistenzsystemen zählen unter anderem Notbremsassistent mit Fußgängererkennung, Spurhalteassistent, Müdigkeitswarner und Fußgängerairbag. Eine Einparkhilfe vorn und eine Rückfahrkamera arbeiten als Helferlein beim Rangieren. Auf Knopfdruck passen sich vier verschiedene Fahrmodi den Gegenbenheiten – oder der Stimmung des Fahrers – an. Von Dynamic über Eco, Komfort und Eis & Schnee werden Lenkung, Automatik, Motor und Fahrwerk automatisch abgestimmt.

Der E-Pace wird von Jaguar in drei Diesel- und zwei Benziner-Varianten ausgeliefert. Der 150-PS-Diesel ist mit Frontantrieb, Allradantrieb oder Allradantrieb mit Automatikgetriebe erhältlich. Die beiden Diesel mit 180 bzw. 240 PS sowie die beiden Benziner mit 250 bzw. 300 PS gibt es als Allradantrieb oder als Allradantrieb mit Automatikgetriebe. In der 300-PS-Variante sprintet der E-Pace von Null auf hundert Kilometer in 6,4 Sekunden, bei einer Höchstgeschwindigkeit von 243 Kilometern pro Stunde. Zu haben ist der Jaguar E-Pace ab 34.950 Euro.

Autohaus Brückner & Hofmann, Wachtelberg 33,  97273 Kürnach, Tel. 09367-9885890, E-Mail: info@brueckner-hofmann.de, Web: www.brueckner-hofmann.de

 

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