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Dauerhaft Gutes tun

Dauerhaft Gutes tun Sparkasse Mainfranken Würzburg

Mit der eigenen Stiftung kann man Nachhaltiges bewirken, sein Lebenswerk sichern und die Region aktiv mitgestalten. Und es geht einfacher als man denkt.

von Rainer Adelmann

Manchmal kommen gestandene Geschäftsleute zu Stiftungsberater Michel Popp, „richtige Alphatiere“, wie er sagt, „und dann fließen Tränen“. Denn im Gespräch mit ihm geht es unter anderem um Werte, es geht darum, wie die Nachwelt jemanden in Erinnerung behält und es geht oft auch um Nachfolgeplanung.

Michael Popp ist bei der Sparkasse Mainfranken Würzburg für den neuen Geschäftsbereich Stiftergemeinschaft zuständig. Dank der Stiftergemeinschaft der Sparkasse kann jeder, der mindestens 25.000 Euro als Stiftungsvermögen einzahlt, auf einfache Art und Weise seine eigene Stiftung begründen – und so den von ihm gewählten Zweck unterstützen. Dies kann für wohltätige Zwecke sein, für Tier- oder Landschaftsschutz, aber auch für Heimatpflege, Sport, Kunst oder Kultur.

Daher Michael Popps Botschaft: „Es geht um Menschen nicht Millionen.“ Das heißt: Wer eine Stiftung begründen will, muss sich zunächst überlegen, welche Werte ihm wichtig sind. Aber: Eine Stiftung ist auch ein hervorragendes Instrument für die Nachfolgeplanung, so Michael Popp.

Oft stelle sich für Kunden die Frage, was später mit dem eigenen Vermögen passiert – vor allem wenn keine oder nur weitläufige Verwandte vorhanden sind. Vielleicht will man eine Institution oder einen bestimmten Bereich über das eigene Leben hinaus fördern. Der Leitsatz von Michael Popp lautet daher: „Regle alles so als wäre heute der letzte Tag, plane alles so als würde man ewig leben.“

Die Möglichkeiten der Gestaltung einer Stiftung sind dabei vielfältig: Statt die Erträge regelmäßig dem Stiftungszweck zukommen zu lassen, also beispielsweise einer wohltätigen Organisation, besteht auch die Möglichkeit einer so genannten Stifterrente. Diese könnte zum Beispiel einem behinderten Kind zu Gute kommen, das monatlich aus dem Erlös der Stiftung einen bestimmten Betrag erhält.

Stifterrenten können auch genutzt werden, um einem Nachkommen eine monatliche Summe zu teil werden zu lassen – um zu verhindern, dass eine Erbe womöglich auf einen Schlag verbraucht wird. Stifterrenten sind sogar für Haustiere möglich: In diesem Fall erhält die Pflegefamilie einen monatlichen Betrag zum Unterhalt des geliebten Tieres. Und selbst eine Grabpflege lässt sich per Stifterrente realisieren.

Obwohl sie so viele Möglichkeiten bietet, ist die Stiftung im Rahmen der Stiftergemeinschaft noch relativ unbekannt. „Viele Menschen wissen nicht, dass es dieses Instrumentarium gibt“, so Michael Popp. Dabei bestehe gleichzeitig die Möglichkeit etwas Gutes zu tun, sein eigenes Lebenswerk zu sichern und dauerhaft etwas zu bewirken. Überhaupt sei die Nachhaltigkeit das Besondere an einer Stiftung, betont Michael Popp.

Und noch einen Aspekt hebt er hervor: So wie die Sparkasse Mainfranken Würzburg für die Region tätig ist, kann auch der Stifter bzw. die Stifterin Gutes für die Region bewirken, indem man regionale Anliegen und Organisationen unterstützt - und auf diese Weise die Heimat aktiv mitgestaltet. Der steuerliche Aspekt sei an dieser Stelle ebenfalls erwähnt, schließlich genießen Stiftungen außergewöhnliche Steuervergünstigungen.

Und wie funktioniert eine Stiftung in der Stiftergemeinschaft konkret? Basis ist die von der Sparkasse Mainfranken Würzburg errichtete nicht rechtsfähige Stiftung „Stiftergemeinschaft der Sparkasse Mainfranken Würzburg“. Damit hat die Sparkasse bereits alle – nicht unerheblichen – verwaltungsrechtlichen Schritte und Voraussetzungen geschaffen und bereits erledigt. Deshalb wird es für den Kunden besonders einfach: Er kann mit wenigen Unterschriften seine eigene Stiftung eröffnen.

Mit Abschluss des Vertrags errichtet der Kunde rechtlich eine Unterstiftung. Aber keine Angst: Die Stiftung trägt trotzdem den Namen des Stifters oder einer von ihm festgelegten Person, wird buchhalterisch gesondert geführt und Stiftungsvermögen, Erträge, Rücklage und Spenden werden ebenso gesondert ausgewiesen.

Vorteil einer Stiftung in der Stiftergemeinschaft ist darüber hinaus, dass der Stifterzweck verändert werden kann. Das heißt: Der verfolgte Zweck kann im Laufe der Stiftung angepasst werden – vielleicht zu Beginn für Kinder und Jugendeinrichtungen, später für Bildungs- und in einer dritten Phase für Pflegeeinrichtungen. Wer sich für eine Stiftung entscheidet, kann aus zahlreichen gemeinnützigen, wohltätigen oder kirchlichen Zwecken auswählen.

Verwaltet wird die Stiftung von der DT Deutsche Stiftungstreuhand AG, die schon lange Jahre erfolgreich mit der Sparkasse zusammenarbeitet und zahlreiche weitere Kommunen, Universitäten und Körperschaften des öffentlichen Rechts betreut. Dadurch ist gewährleistet, dass der Wille des Stifters dauerhaft erfüllt bleibt – verbunden mit einer zuverlässigen Kontrollinstanz, dem Kuratorium der Stiftergemeinschaft Sparkasse Mainfranken Würzburg.

Weil ihm sämtliche Verwaltungsaufgaben abgenommen werden, kann sich der Stifter bzw. die Stifterin ganz auf die schöne Seite des gemeinnützigen Engagements konzentrieren, hebt Michael Popp hervor. Doch auch wenn „Stifter werden“ dank der Stiftergemeinschaft offensichtlich nicht schwer ist: Der Prozess muss reifen, weiß der Stiftungsberater der Sparkasse. Manchmal wird die Entscheidung innerhalb weniger Wochen gefällt. Es kann aber auch ein Jahr oder länger dauern, bis sich ein Kunde für „seine“ Stiftung entschieden hat.

Michael Popp steht in den Gesprächen mit Rat und Tat zur Seite. Bisweilen besucht er gemeinsam mit Kunden verschiedene wohltätige Einrichtungen oder er recherchiert, wie der gewünschte Stiftungszweck am besten erreicht werden kann. Am Ende steht immer eines: der Stolz des Kunden auf seine eigene Stiftung.

Weitere Informationen:
Sparkasse Mainfranken Würzburg
Stiftungsberatung
Hofstraße 7-9, 97070 Würzburg
Tel.: 0931 382-6332
Mail: stiftergemeinschaft@sparkasse-mainfranken.de
Web: www.sparkasse-mainfranken.de/stiftergemeinschaft

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