UP Magazin

UPDistelhäuser Brauerei geht in die Qualitätsoffensive

Genusszeile und Gütesiegel

Bei der Vorstellung des neuen Looks der Distelhäuser Brauerei in der „Alten Füllerei“ (von links): Programm-Moderator Peter Buchenau, Geschäftsführer Christoph Ebers, Inhaber Moritz Bauer und Geschäftsführer Roland Andre. Bei der Vorstellung des neuen Looks der Distelhäuser Brauerei in der „Alten Füllerei“ (von links): Programm-Moderator Peter Buchenau, Geschäftsführer Christoph Ebers, Inhaber Moritz Bauer und Geschäftsführer Roland Andre. Uta Böttcher

Mit neuem Look und dem Slow Brewing Gütesiegel geht die Distelhäuser Brauerei in die Qualitätsoffensive. Die neuen Etiketten spiegeln die außerordentliche Brauqualität und den besonderen Biergenuss der traditionsreichen Brauerei aus dem Taubertal wider. Besonders  clever: Die Genusszeile, die in aller Kürze über den Inhalt informiert.

Außerordentliche Brauqualität und besonderer Biergenuss waren schon immer die Markenzeichen der Distelhäuser Brauerei. Mit über 20 verschiedenen Sorten bietet die traditionsreiche Brauerei aus dem Taubertal für jede Gelegenheit und für jeden Geschmack das passende Bier.

Künftig wird ein komplett neues Design sowohl die Wiedererkennbarkeit der Marke als auch die Vielfalt der Sorten kommunizieren. Und: Für die Bierliebhaber wird auf einen Blick erkennbar, welchen Charakter das Bier in der Flasche trägt und wie er es am besten genießen kann.

Bei einer Veranstaltung in der brauereieigenen „Alten Füllerei“ stellten die beiden Geschäftsführer der Distelhäuser Brauerei, Roland Andre und Christoph Ebers, den neuen Look rund 300 Kunden aus Gastronomie und Handel vor.

Die neuen Etiketten bringen wesentliche Teile der Marke, Wappen und Schriftzug sowie die grüne Farbe – die schon bisher die Basisfarbe der Brauerei darstellte – zusammen. Diese Kombination ist von nun an auf jeder Flasche zu finden und identifiziert jede Flasche sofort und unverkennbar als ein Distelhäuser.

Anhand der Farbe auf der Banderole lassen sich ab sofort die Sorten unterscheiden. So trägt das Landbier einen edlen Rot-Ton, Kellerbier ein elegantes Beige oder Weizen ein fruchtiges Orange. Alkoholfreies Bier wird nicht mehr den „roten Warnhinweis alkoholfrei“, so Christoph Ebers, auf dem Etikett tragen, sondern mit der Farbe Blau in Verbindung gebracht. „Um zu zeigen, dass auch unsere alkoholfreien Biere vollwertige Genussbiere sind – mit vollem Aroma.“ Der Farbcode hat aber durchaus auch einen praktischen Sinn: Mitarbeiter in Gastronomie und Handel können die Flaschen dank der leuchtenden Farben schon in der Kiste der richtigen Sorte zuordnen.

Qualität ist das Markenzeichen der Distelhäuser Biere: Ein Geschmackstest auf der Bühne bei der Vostellung der neuen Distelhäuser Etiketten in der „Alten Füllerei“. | Foto: Uta BöttcherQualität ist das Markenzeichen der Distelhäuser Biere: Ein Geschmackstest auf der Bühne bei der Vostellung der neuen Distelhäuser Etiketten in der „Alten Füllerei“. | Foto: Uta BöttcherFür die Bierfreunde besonders interessant ist die neue, so genannte „Genusszeile“ auf dem Etikett, die ein eindeutiges Geschmacksprofil über den Inhalt der Flasche abgibt. Ob „Naturtrüb“, „Süffig mild“ oder „Herb frisch“: Schon an diesen Bezeichnungen erkennt der Biergenießer, welchen Charakter er erwarten darf.

Piktogramme aus Hopfendolden, Malzähren und Bananen- bzw. Fruchtschnitzen verfeinern das Profil. So trägt das herb frische Pils vier von fünf Hopfendolden oder das erfrischende Radler fünf Fruchtschnitze. Abgerundet wird die „Genusszeile“ mit einer Empfehlung, bei welcher Temperatur Geschmack und Aroma des jeweiligen Biers am besten zur Geltung kommen.

Komplettiert wird der neue Look mit dem Slow Brewing Gütesiegel, das jene Biere tragen, die langsam und bewusst gebraut wurden und somit herausragenden Geschmack und ein gutes Gewissen beim Genießen garantieren. Dieses Gütesiegel ist sozusagen die Königin unter den Gütesiegeln im Bierbereich.

Denn: Während internationale Qualitätswettbewerbe in der Regel nur eine einmalige Prüfung des Bieres pro Jahr vorsehen, wird für das Slow Brewing Bier Gütesiegel monatlich geprüft – und zwar sowohl analytisch im Labor, als auch sensorisch in Bezug auf Geschmack, Vollmundigkeit, Rezenz und Bittere im frischen sowie im gealterten Bier.

Natürlich stellt das Slow Brewing Gütesiegel aufgrund der zahlreichen Kontrollen ohnehin eine permanente Herausforderung für den Brauer dar. Darüber hinaus müssen Slow Brewer aber auch wesentliche Anforderungen in den Bereichen Brautechnik, nachhaltiges Wirtschaften sowie Unternehmensführung und –kultur erfüllen. Über 500 Fragen umfasst das Audit für das Slow Brewing Siegel. Dies fordert von den Brauereien Transparenz und das zahlt sich aus – für die Konsumenten und die Brauereien.

Bei den Gästen kam das neue Design gut an. Jan Endres, Inhaber der Alten Mainmühle befand es „innovativ, übersichtlich und sehr gut gemacht“. Sascha Klein, Geschäftsführer des Sternbäck, war besonders von der „sehr strukturierten und einheitlichen“ Genusszeile angetan. Peter Funk, Inhaber der Heidingsfelder Giemaulschenke und selbst seit über 30 Jahren Genießer der Distelhäuser Biere, war ebenfalls voll des Lobes: „Die Präsentation war absolut gelungen – und das Bier ist sowieso immer gut.“

 

UP - Der Überblick

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4

Landausflug

Landausflug

Was für eine Statistik: Von 29 im Jahr 2000 hat sich die Zahl der Anlegungen von Kreuzfahrtschiffen auf einem hohen Niveau von etwa 1000 Anlegungen jährlich eingependelt. Die schicken Kreuzfahrtschiffe beleben das Stadtbild – ein wirklich großer Wirtschaftsfaktor sind sie im touristischen Vergleich eher nicht.

Mehr >

Freistaatlicher Besuch

Freistaatlicher Besuch

Bestes Frühlingswetter umrahmte die Eröffnungsfeier zur Landesgartenschau 2018 auf dem Hubland. Und viel Lob kam aus der Landeshauptstadt: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder gab sich die Ehre und sah die Fördergelder des Freistaates „gut angelegt“.

Mehr >

Wo die Ideen fliegen lernen

Wo die Ideen fliegen lernen

Der „Cube“ auf dem Gelände der Landesgartenschau ist ein echter Hingucker. Er ist Teil des ZDI Mainfranken und bleibt natürlich auch nach der Gartenschau erhalten. UP Magazin traf sich kurz vor Fertigstellung des beeindruckenden Gebäudes mit Klaus Walther, Projektleiter des ZDI Mainfranken, vor Ort.

Mehr >

Akzeptanz ohne Kaugummi

Akzeptanz ohne Kaugummi

Nach rund drei Jahren Bauzeit wurde die grundlegend sanierte Kaiserstraße offiziell „wiedereröffnet.“ Oberbürgermeister Christian Schuchardt lobte die neue Kaiserstraße als moderne Flanier- und Geschäftsmeile - und ärgerte sich über Kaugummis auf dem frisch verlegten Straßenbelag.

Mehr >
Website Realisation: CATLINE print & web | © UP Magazin 2016