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Nah beim Kunden

Nah beim Kunden Uta Böttcher

Rund acht Millionen Euro hat die Sparkasse Mainfranken im vergangen Jahr in den Umbau und die Renovierung ihrer Filialen gesteckt. Damit bleibt sie ihrem Motto treu, bei den Menschen zu sein. Ganz neu: die Filiale in der Sanderau.

von Rainer Adelmann

Wir merken, wenn die Straßenbahn angekommen ist“, weiß Elvira Bayer, Kundenberaterin in der frisch renovierten Filiale der Sparkasse Mainfranken in der Sanderau. Denn dann ist noch mehr Betrieb in der ohnehin stets gut besuchten Geschäftsstelle, wenn die Kunden auf ihrem Nachhauseweg oder dem Weg zur Arbeit halt machen, um ihre Geldgeschäfte zu tätigen. Die Filiale in der Sanderau ist eine der ältesten, schon seit über 80 Jahren ist die Sparkasse in dem Würzburger Stadtteil vertreten.

Foto: Uta BöttcherFoto: Uta BöttcherDie Sparkasse Mainfranken „will bei die Leut‘ sein“, betonte denn auch Vorstandsmitglied Jens Rauch bei der Eröffnungsfeier der neu gestalteten Geschäftsstelle. In der Tat ist die Sparkasse Mainfranken vor Ort zuhause: Sie betreibt 108 Geschäftsstellen und acht Selbstbedienungsgeschäftsstellen in der Stadt Würzburg und den drei Landkreisen Würzburg, Kitzingen und Main-Spessart. Damit hat sie die höchste Geschäftsstellendichte aller Sparkassen in Bayern.

Freilich haben sich die Ansprüche an eine Geschäftsstelle heutzutage geändert: Während früher die Menschen mit ihrem Sparbuch in die Sparkasse kamen, um Geld abzuheben oder ihren Lohn einzuzahlen, werden die Geldgeschäfte heute am Automaten erledigt. Als erste Reaktion darauf verschwanden die Kassen, weil sie nicht mehr gebraucht wurden. In drei Geschäftsstellen hält die Sparkasse Mainfranken heute noch Kassen vor.

Kommen die Kunden heute in eine Filiale, um außerhalb der üblichen Geldgeschäfte etwas zu erledigen, wünschen sie eine Beratung: Dann geht es um Kredite, um Geldanlage, Hauskauf oder Renovierung. Die modernen Sparkassen-Filialen werden diesen Wünschen gerecht: Sie bieten eine angenehme, seriöse Atmosphäre. Es gibt keine Tresen mehr, die Kunden werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an Beratungstischen empfangen. Und für ausführliche und vertrauliche Gespräche stehen moderne und freundliche Beratungsräume zur Verfügung. „Früher hatten wir hier nur ein kleines Beratungszimmerchen“, erinnert sich Manfred Heuer, Gebietsdirektor Würzburg-Stadt. „Heute haben wir eine offene Beratungssituation mit Service-Points, bei denen der Kunde im Mittelpunkt steht. Es gibt keine Schalter, sondern eine Art Marktplatz.“ Auch die Organisation wurde verändert: Beratung und Folgearbeiten wurden getrennt. „Wenn ein Kunde kommt, können wir uns auf ihn konzentrieren. All das, was auf die Schreibtische kommt, wird von qualifizierten Kollegen im Hintergrund erledigt.“

Alle Geschäftsstellen, die in jüngerer Zeit renoviert wurden, erfuhren eine Neugestaltung, dazu gehören die „Flaggschiffe“ Sanderau, Frauenland und Höchberg, aber auch die kleineren Geschäftsstellen in Obersinn, Prichsenstadt, Retzbach und Lengfeld, die allesamt in den vergangenen zwei Jahren renoviert und umgebaut wurden. Die Renovierungen sind ein laufender Prozess. Derzeit steht der Umbau der Hauptgeschäftsstelle in der Hofstraße an, der 2018 beendet sein soll.

Insgesamt investierte die Sparkasse Mainfranken im vergangen Jahr rund acht Millionen Euro in die Renvierung und Modernisierung der Geschäftsstellen, in Einrichtung, EDV und Infrastruktur. Wie bei der Sparkasse üblich, achtet man darauf, dass die Aufträge an regionale Partner vergeben werden. Oder wie es Bürgermeister Dr. Adolf Bauer bei der Geschäftsstelleneröffnung in der Sanderau auf den Punkt brachte: „Dort, wo man das Geld verdient, gibt man es auch wieder aus.“

Foto: Uta BöttcherFoto: Uta BöttcherZu den planerischen Grundgedanken in der Sanderau zählte, dass die Selbstbedienungszone wieder mehr in den Servicebereich rücken sollte und dass große Fenster „soziale Kontrolle“ ermöglichen soll. Das heißt: Dank großer Fenster wird nicht nur innen und außen verbunden, sondern der Kunde fühlt sich bei seinen Geldtransaktionen am Automaten sicherer. Und wer es einmal nicht in die schöne, neue Geschäftsstelle schafft, dem stehen die vielfältigen technischen Möglichkeiten zur Verfügung – von Onlinebanking bis zum brandneuen Sparkassen-Angebot namens Kwitt, bei dem man per App schnell und sicher kleine Beträge bis 30 Euro austauschen kann.

Zum attraktiven Angebot der Sparkasse Mainfranken zählt auch das Telefonische Kundenservicecenter. Und auch hier bleibt man regional, denn das Telefonische Servicecenter hat seinen Sitz nicht irgendwo in Deutschland, sondern in der Lindleinsmühle – und man hat hörbar Mainfranken am Apparat. Dort stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Kunden Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr und samstags von 9 bis 14 Uhr zur Verfügung.

 

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