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Rundumblick im neuen Bad

Dieser 360-Grad-Rundumblick aus dem 3-D-Planungsprogramm  ist Grundlage für die Sicht in der VR Brille. Dieser 360-Grad-Rundumblick aus dem 3-D-Planungsprogramm ist Grundlage für die Sicht in der VR Brille. Richter+Frenzel

Virtuelle Realiät heißt das Zauberwort: Mit einer Spezialbrille können Kunden bei Richter+Frenzel sich in ihrem neuen Bad umsehen noch bevor überhaupt mit den Arbeiten begonnen wurde.

von Rainer Adelmann

Die Brille erinnert an eine Taucherbrille, doch sie ist gespickt mit einem Smartphone und moderner Technik. Wer sie aufsetzt, kann sich in seinem neuen Bad umsehen – noch bevor überhaupt die ersten Arbeiten begonnen haben. Ein Blick nach rechts, nach links, oben oder unten: Alles ist an seinem Platz, von der Dusche bis zur Badewanne.

Stefan Gößmann, Leiter des R+F HOME, freut sich über die Möglichkeiten der neuen VR Brille, wobei VR für „virtuelle Realität“ steht: „Mit ihr wird das Bad erlebbar gemacht, so als stünde man mitten im Raum.“ Die Kunden bekommen auf diese Weise eine räumliche Vorstellung von ihrem späteren Bad und den von ihnen ausgewählten Komponenten.

Grundlage ist das 3-D-Computerprogramm, das bereits bisher bei der Bad-Planung zum Einsatz kam und bei dem das Ergebnis auf dem Bildschirm betrachtet werden kann. Mit der VR Brille geht man einen Schritt weiter und versetzt den Betrachter in das Bad, wo er sich nach allen Seiten umsehen kann.

Stefan Gößmann, Leiter von R+F HOME mit der VR Brille, die den Kunden den Eindruck vermittelt, sie stünden in ihrem neuen Bad. | Foto: uta BöttcherStefan Gößmann, Leiter von R+F HOME mit der VR Brille, die den Kunden den Eindruck vermittelt, sie stünden in ihrem neuen Bad. | Foto: uta BöttcherDie Basis einer Beratung bei Richter+Frenzel bleibt unverändert: Zunächst werden in etwa zwei bis drei Stunden die grundsätzlichen Vorstellungen des Kunden besprochen. Dabei können bereits die Daten über den Raum, dessen Größe, die Lage der Fenster und mehr in das Planungsprogramm eingegeben werden.

Im nächsten Schritt wählt der Kunde im Bad-Center seine gewünschten Komponenten aus, die sich dann eins zu eins in das Programm übernehmen lassen – und somit in das virtuelle Bad an Ort und Stelle eingesetzt werden. Bei seinem nächsten Besuch kann sich der Kunde mit Hilfe der VR Brille schon sein „fertiges“ Bad ansehen. Noch bevor die Entscheidung fällt, kann der Kunde seinen Plan und seine Entscheidungen nochmals überprüfen. „Der Vorteil für den Kunden ist, dass ein noch besserer räumlicher Eindruck entsteht“, so Stefan Gößman. „Er kann die Anordnung der Komponenten und die Größe des Raums besser einschätzen. Das heißt, viele unserer Kunden können sich ihr neues Bad dank der Brille besser vorstellen und es hilft ihnen damit bei ihrer Entscheidung.“

Um den räumlichen Eindruck noch weiter zu verbessern, lassen sich sogar verschiedene Standorte für den Betrachter auswählen: Der Kunde wechselt per Knopfdruck auf der Brille seinen jeweiligen Beobachtungsstandort. Hat er mehrere Bäder in Planung, kann er so auch zwischen den einzelnen Bädern wechseln.

Richter+Frenzel ist bisher das einzige Unternehmen seiner Branche, das mit diesem System arbeitet und musste hier Pionierarbeite leisten. Weil es noch keine Schnittstelle zwischen dem bisherigen Planungsprogramm und der VR Brille gab, wurde in einer hauseigenen Entwicklung gemeinsam mit dem Softwarehersteller die passende Schnittstelle geschaffen.

Drei Brillen hat Richter+Frenzel im Einsatz, die über WLAN mit dem Computer vernetzt und somit mobil im Haus einsetzbar sind. Die Brillen sind ein zusätzlicher kostenfreier Service in der Kundenberatung.

 

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