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Stadtnah mit Blick ins Grüne

Stadtnah mit Blick ins Grüne Uta Böttcher

Aus fünf ehemaligen Häusern der US-Army gestaltet die maiberg wohnbau gmbh hochmoderne Wohnbebauung im Grünen. Die ersten Wohnungen werden derzeit bezogen.

Stadtnah mit Blick ins Grüne und auf hohe Bäume: Das ist, was sich viele Menschen für ihr Wohnumfeld wünschen. Die maiberg wohnbau gmbh hat sich fünf Häuser angenommen, die durch den Abzug der US-Amerikaner aus den Leighton-Barracks frei wurden.

Die Stadt Würzburg hatte die Konversionsfläche zunächst von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) erworben und dann Teile davon weiter veräußert. Die maiberg wohnbau kaufte ein Areal von 15.500 Quadratmetern mit fünf Häusern im Jahr 2016 von der Stadt Würzburg, erläutert Geschäftsführer Udo Riedelsberger im Gespräch mit dem UP Magazin. Der Wille der Stadt war, den Bestand dieser Häuser zu erhalten, was Udo Riedelsberger entgegenkam, denn: „Bestandsgebäude haben oft mehr Kraft und Stärke als der Neubau.“

Das Arbeiten im Sanierungsgebiet stellen freilich auch eine besondere Herausforderung dar. Bei den Arbeiten stößt man auf Überraschungen und die Bauleitung muss schnell auf neue Situationen reagieren. Der Altbestand diente der US-Army als Mannschaftsräume, Offizierswohnungen, aber auch Büros. Oft stellte sich der Grundriss als langer Flur dar, in dem die einzelnen Zimmer nach links und rechts abgingen. Das heißt: Der Grundriss musste für die neue Nutzung verändert werden. „Das bedeutete für uns auch eine statische Herausforderung“, so Udo Riedelsberger.

Diese neue Nutzung besteht ausschließlich aus Wohnungen – Arztpraxen oder Büros sind nicht vorgesehen. Die Infrastruktur des neuen Stadtteils Hubland hält dies an anderer Stelle bereit. Die Wohnungsgrößen liegen bei 36 bis 218 Quadratmetern bei einer Zimmerzahl von einem bis fünf Zimmern. Die Masse der Wohnungen liegt bei drei Zimmern und einer Durchschnittsgröße von etwa 100 Quadratmetern.
Die Häuser sind von 36 bis 40 durchnummeriert. Haus 36 und 37 beherbergen jeweils zwölf Wohnung, Haus 38 und 39 derer dreizehn. Haus 40 schließlich – das größte der fünf Häuser – beheimatet 32 Wohnungen, so dass insgesamt 82 Wohnungen zur Verfügung stehen, die allesamt als Eigentumswohnungen verkauft werden.

Die Käufersuche erfolgte ausschließlich über vorgemerkte Kunden. Udo Riedelsberger geht davon aus, dass einige Eigentümer ihre Wohnung weitervermieten werden und sie so dem Mietwohnungsmarkt zur Verfügung stehen. Das Gesamtvolumen des Projekts für seine Firma beziffert er auf etwa 45 Millionen Euro.

Jede Wohnung ist nicht nur mit einem großzügigen Balkon ausgestattet, sondern verfügt zudem über einen Stellplatz. Die größeren Wohnungen besitzen sogar zwei Stellplätze auf der Anlage vor Haus 36. Die ersten Wohnungen werden derzeit bezogen, bis Mitte des nächsten Jahres soll auch das letzte Haus – Nummer 40 – bezugsfertig sein.

 

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