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UPOberbürgermeister Schuchardt unterzeichnet Eckpunktevertrag

Auf dem Weg zum Staatstheater

Im Beisein von Ministerpräsident Dr. Markus Söder unterzeichnen Kunstminister Bernd Sibler und Oberbürgermeister Christan Schuchardt das Eckpunktepapier zum Staatstheater. Im Beisein von Ministerpräsident Dr. Markus Söder unterzeichnen Kunstminister Bernd Sibler und Oberbürgermeister Christan Schuchardt das Eckpunktepapier zum Staatstheater. Nik Schölzel

Eckpunktepapier: Der staatliche Zuschuss zu den Betriebskosten soll sukzessive erhöht und die städtische Bühne perspektivisch zum Staatstheater aufgewertet werden.

Bernd Sibler, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, sowie Oberbürgermeister Christian Schuchardt haben ein gemeinsames Eckpunktepapier zur Weiterentwicklung des Mainfranken Theaters Würzburg unterzeichnet. Vereinbart wird darin unter anderem, den staatlichen Zuschuss zu den Betriebskosten sukzessive zu erhöhen und die städtische Bühne perspektivisch zum Staatstheater aufzuwerten.

Eine Stärkung und Weiterentwicklung des Theaterstandortes Würzburg ohne Änderung der städtischen Trägerschaft: Das ist laut Mitteilung des Mainfranken Theaters eines der erklärten Ziele der Eckpunktevereinbarung. Demnach soll das Mainfranken Theater mit der Wiedereröffnung seines sanierten und erweiterten Hauses zur Spielzeit 2022/23 zum Staatstheater aufgewertet werden.
Bereits für die Haushaltsjahre 2019 und 2020 soll die staatliche Förderquote von derzeit 35 Prozent – das entspricht 5,5 Millionen Euro – auf 40 Prozent der Zuschüsse zu den Betriebskosten steigen. Im Haushaltsjahr 2021 will der Freistaat 45 Prozent des Theaterbetriebsfehlbedarfs decken.

Nach Wiedereröffnung der sanierten und erweiterten Bühne sollen die staatliche Förderquote und der städtische Zuschuss gleich hoch sein, wobei ein Förderbetrag von jeweils 9,8 Millionen Euro – das entspricht den städtischen Ausgaben in der Spielzeit 2018/19 – nicht unterschritten werden soll. Außerdem wurde vereinbart, dass die zusätzlichen Mittel nach Abschluss der derzeitigen Generalsanierung hauptsächlich der künstlerischen Qualität der Theaterarbeit zugutekommen sollen.

Nach München, Nürnberg und zuletzt Augsburg ist Würzburg künftig die vierte Stadt in Bayern mit einem Staatstheater. Im Gegensatz zu anderen Theaterstandorten wird mit dem Eckpunktepapier keine Änderung der Trägerschaft und Rechtsform angestrebt. Auch am Staatstheater bleiben alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter städtische Angestellte.

Aus Mitteln des kommunalen Finanzausgleichs fließen voraussichtlich gut 50 Millionen Euro vom Freistaat Bayern in die laufende Sanierung und Erweiterung des Würzburger Mainfranken Theaters.


 

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