UP Magazin

UPPlanungen zum Kardinal-Faulhaber-Platz durch Bürgerentscheid gestoppt

Erfolgsrezept ohne Abschluss?

Eine Planungsvariante für den Kardinal-Faulhaber-Platz, die die Stadtverwaltung der Kommission für Stadtbild und Architektur (KoSA) vorgestellt hat: Der Platz würde an die Fußgängerzone angeschlossen, teilbegrünt und moderat bebaut. Unter dem Platz bietet eine Tiefgarage Stellplätze, deren Einfahrt im Plan gekennzeichnet ist. Für eine künftige Straßenbahnlinie ist eine Haltestelle vorgesehen. Die Verwaltung wollte einen Architektenwettbewerb ausschreiben, der derzeit aber durch den Bürgerentscheid des Aktionsbündnisses „Grüner Platz am Theater“ gestoppt wurde. Eine Planungsvariante für den Kardinal-Faulhaber-Platz, die die Stadtverwaltung der Kommission für Stadtbild und Architektur (KoSA) vorgestellt hat: Der Platz würde an die Fußgängerzone angeschlossen, teilbegrünt und moderat bebaut. Unter dem Platz bietet eine Tiefgarage Stellplätze, deren Einfahrt im Plan gekennzeichnet ist. Für eine künftige Straßenbahnlinie ist eine Haltestelle vorgesehen. Die Verwaltung wollte einen Architektenwettbewerb ausschreiben, der derzeit aber durch den Bürgerentscheid des Aktionsbündnisses „Grüner Platz am Theater“ gestoppt wurde. Baureferat Stadt Würzburg

Zweifelsohne ein Erfolgsrezept ist die neue Fußgängerzone Eichhornstraße. Sie wird bestens angenommen und verleiht Würzburg neue Lebens- und Einkaufsqualität. Am eigentlich als „Abschlusspunkt“ gedachten Kardinal-Faulhaber-Platz scheiden sich derzeit aber die Geister: Park oder maßvolle Bebauung? UP Magazin sprach mit Vertretern von Handelsverband, Stadtmarketing „Würzburg macht Spaß“ und Geschäftsleuten über die bisherige Bilanz zur Fußgängerzone Eichhornstraße – und die Wünsche für den Kardinal-Faulhaber-Platz.

von Rainer Adelmann

Mit der neuen Fußgängerzone Eichhornstraße ist der Stadt Würzburg ein großer Wurf gelungen. Wer die Fußgängerströme auf Würzburgs neuer Flanier- und Einkaufsmeile beobachtet, sieht auf den ersten Blick, wie gut sie von den Bürgern angenommen wird. Ohne eine störende Straßenbahn ist sie noch attraktiver als die bisherige Achse Schönbornstraße/Domstraße und vervielfacht Würzburgs Fußgängerzonenbereich.

Die neue Fußgängezone Eichhornstraße von oben. | Foto: pixelflightDie neue Fußgängezone Eichhornstraße von oben. | Foto: pixelflightIm Sommer sind die Bänke unter den frisch gepflanzten Bäume belegt und die Außengastronomie vor allem während der Mittagszeit sehr gut frequentiert. Im Winter hat sich der beliebte Weihnachtsmarkt in die Eichornstraße geöffnet: Buden und Stände und die imposante Weihnachtspyramide haben dort eine Heimat gefunden und sorgen dafür, dass auch im Winter Leben in die Eichhornstraße kommt.

Der Zeitplan für die Bauarbeiten hat sich verzögert, nicht zuletzt, weil immer historische Details aus dem alten Würzburg zu Tage traten, die aus archäologischer Sicht begutachtet und dokumentiert werden mussten. Derzeit sind noch zwei Bauabschnitte auszuführen: der östliche Teil der Eichhornstraße bis zur Kreuzung Theater- und Semmelstraße sowie die Spiegelstraße bis zum Kardinal-Faulhaber-Platz. Der Bauabschnitt Eichhornstraße soll noch dieses Jahr beendet werden. Die Spiegelstraße ist für Ende 2018 terminiert.

In einem früheren Gespräch mit dem UP Magazin erläuterte Stadtbaurat Professor Christian Baumgart die architektonischen Vorstellungen hinter dem Konzept der neuen Fußgängerzone: Sichtachsen sollten geschaffen werden, damit die Passanten bis zur Semmelstraße und den Kardinal-Faulhaber-Platz in die Fußgängerzone förmlich hineingezogen werden. Aus diesem Grund ist die Begrünung maßvoll und an den Rand gelegt, um den Blick bis weit in die Straße zu erlauben.

Angedacht war auch eine Bebauung des Kardinal-Faulhaber-Platzes, damit Kunden und Touristen die Fußgängerzone bis zum Abschluss nutzen und nicht schon vorher wieder abkehren – analog zu modernen Einkaufszentren, wo es üblich ist, an die Endpunkte „Ankermieter“ zu setzen, die Kunden durch das gesamt Zentrum locken.

Doch am Kardinal-Faulhaber-Platz scheiden sich die Geister und wie desöfteren in Würzburg könnte sich die Entscheidung in die Länge ziehen. Im Zusammenhang mit dem Schicksal des Mozart-Gymnasiums stand 2015 auch der Kardinal-Faulhaber-Platz zu Disposition. In einer Studie des Investors Strabag sollte der Kardinal-Faulhaber Platz bebaut werden – unter anderem mit einem Hotel, Raum für Einzelhandel und einer Tiefgarage.
Bürgerentscheid am 2. Juli

Da ein Bürgerentscheid damals die Pläne für das MOZ-Areal und damit auch für den Kardinal-Faulhaber-Platz gekippt hat, war diese Lösung vom Tisch und die Stadt wollte im Rahmen einer städtebaulichen Neuordnung einen Wettbewerb für den Kardinal-Faulhaber-Platz ausschreiben. Stattdessen wird es nun erneut einen Bürgerentscheid geben.

Das Aktionsbündnis „Grüner Platz am Theater“ hat ein Bürgerbegehren auf den Weg gebracht, dem der Stadtrat zugestimmt hat. Das heißt: Am 2. Juli sollen die Bürger darüber entscheiden, ob der Kardinal-Faulhaber-Platz zum Park oder teilweise bebaut wird. Im Wesentlichen soll laut Aktionsbündnis das Areal begrünt und mit Bäumen und Sträuchern bepflanzt werden.

Für die Stadt ergibt sich nun eine komplizierte Situation: Eigentlich sollte ein städtebaulicher Wettbewerb ausgeschrieben werden, um die bestmögliche Lösung für den Kardinal-Faulhaber-Platz zu erreichen. Dabei wären unter anderem die Festlegung der baulichen Nutzung, der Grad der Überbauung und die Verkehrsbeziehungen thematisiert worden. Dies ist durch den Bürgerentscheid zunächst – und womöglich auf längere Sicht – blockiert. Weil die Stadt zur Neutralität verpflichtet ist, muss sie sich in Sachen Bürger-entscheid einer Wertung enthalten.

Möglicherweise wird die Stadt – analog zum Bürgerentscheid Mozart-Gymnasium vor zwei Jahren – ein Ratsbegehren auf den Weg bringen, in dem eine maßvolle Bebauung angestrebt wird. Zu Redaktionsschluss dieser Ausgabe stand dies noch nicht fest. Wenn dem so wäre, müssten die Bürger am 2. Juli nicht nur für Bürgentscheid, sondern auch für Ratsbegehren zur Urne gehen. Für die Stadt würde freilich die Zeit knapp. Denn bis entschieden ist, ob eine Ratsbegehren kommt und was genau darin zur Abstimmung gestellt wird, blieben nur wenige Wochen, um die Bürger über die eigenen Planungen zu informieren.

Platz soll an Fußgängerzone anschließen

UP Magazin hat sich die Planungsvarianten der Stadtverwaltung näher angesehen, die in der Kommission für Stadtbild und Architektur (KoSA) vorgestellt wurden. Der vermeintliche Favorit der etwa zehn Varianten sieht vor, dass der Kardinal-Faulhaber-Platz an die Spiegelstraße heranrückt, somit in die Fußgängerzone integriert wird und damit deren Abschluss schafft.

Der Verkehr würde in südöstlicher Seite um den Kardinal-Faulhaber-Platz geleitet, ein L-förmiges Gebäude würde den Platz an dieser Stelle zur Straße abgrenzen. Der übrige Platz würde teilbegrünt und könnte zudem für Gastronomie zur Verfügung stehen. Kommt die Linie 6, wäre an dieser Stelle eine Straßenbahnhaltestelle möglich. Eine Tiefgarage soll Raum für 100 bis 120 Fahrzeuge bieten.

Im Gespräch signalisierten Volker Wedde, Bezirksgeschäftsführer des Handelsverbands Bayern, und Wolfgang Weier, Geschäftsführer des Stadtmarketing Würzburg macht Spaß, ihr Einverständnis mit der Lösung, den 2.300 Quadratmeter großen Kardinal-Faulhaber-Platz moderat zu bebauen und zu teilbegrünen. Eine Absage erteilten sie allerdings der Forderung nach einer reinen Parkanlage. Besonders wichtig ist Volker Wedde, dass die Fußgängerzone am Kardinal-Faulhaber-Platz einen Abschluss bekommt. Der sei im Laufe der Planungen immer kleiner geworden, aber die Lösung einer Teilbegrünung mit moderater Bebauung sei „noch vertretbar“. Zu beachten sei, dass der Platz „bespielt“ wird, sprich für die Passanten attraktiv sei, beispielsweise durch Freiluft-Gastronomie.

Der Kardinal-Faulhaber-Platz in einer historischen Ansicht um 1910: Im Bild der gepflasterte Platz mit Blick auf die damalige städtische Volksbücherei. | Fotos: Baureferat, Stadt Würzburg Der Kardinal-Faulhaber-Platz in einer historischen Ansicht um 1910: Im Bild der gepflasterte Platz mit Blick auf die damalige städtische Volksbücherei. | Fotos: Baureferat, Stadt Würzburg Der Erfolg der Neugestaltung des Quartiers Eichhorn- und Spiegelstraße hänge in hohem Maße davon ab, wie die Endpunkte der Einkaufsstraßen gestaltet sind. Lebendige und zumindest anteilig wirtschaftsorientierte Schlusspunkte seien notwendig, um die für die örtlichen Unternehmen erforderlichen Besuchszahlen sicherzustellen. Einkaufsstraßen ohne geeigneten Abschluss würden häufig mit ungenügenden Frequenzen kämpfen, weil Passanten frühzeitig abbrechen. „Warum soll ich die Straße bis zum Ende durchgehen?“

„Die Stadt sollte die Planung erst einmal machen dürfen“, so Wedde. Und auch Weier meint, man solle der Stadt die Freiheit geben, einen Architektenwettbewerb auszuschreiben. Eine reine Parkanlage stelle nicht den gewünschten Abschluss des Quartiers dar.

Unter anderem seien im Vorschlag des Aktionsbündnisses die Verkehrsbeziehungen nicht festgelegt, zudem seien weder Carsharing-Stationen, noch Taxistände berücksichtigt. Auch die Straßenbahnhaltestelle finde hier nicht statt. Ein Park schaffe bei Dunkelheit Angsträume und schon jetzt gebe es am Ringpark Orte, „wo sich niemand hintraut“.

Für ihn arbeite das Aktionsbündnis „Grüner Platz am Theater“ zu sehr mit Emotionen, ohne die Dinge zu hinterfragen. Als Oberzentrum dürfe Würzburg zudem nicht die Menschen aus dem Umland vergessen, die für die Würzburger Wirtschaft ebenfalls von hoher Bedeutung sind. Zahlreiche Untersuchungen hätten ergeben, dass der Preis zwar eine wichtige, aber nicht die tragende Rolle spiele – sondern die Bequemlichkeit.

Eine Tiefgagarage unter dem Kardinal-Faulhaber-Platz sei daher der zentrale Punkt bei einer Neugestaltung, so die Forderung Weddes. Und Wolfgang Weier ergänzt: „Die Attraktivität einer Innenstadt machen zu 70 Prozent die Einkaufsmöglichkeiten aus, gefolgt von der Gastronomie.“

Er wünscht sich ein Verkehrskonzept, das alle Verkehrsteilnehmer berücksichtigt – habe aber den Eindruck, dass manche Verkehrsteilnehmer zu Lasten der anderen gefördert werden. Die Tendenzen, den Individualverkehr nicht mehr willkommen zu heißen, seien für die Wirtschaft gefährlich.
Aus reiner Handelssicht, so Wedde, wäre zwar eine größere Bebauung sinnvoller. In einer maßvollen Bebauung mit Teilbegrünung, Cafés und einer Tiefgarage sieht er dennoch einen Kompromiss, der aus Handelssicht mitgegangen werden könnte.

Eichhornstraße hat an Anreiz gewonnen

Ähnlich äußerten sich im Gespräch mit dem UP Magazin Joachim Drescher, Sprecher der Werbegemeinschaft Würzburgs Neue Mitte, und André Hahn, Stadtbeauftragter Innenstadt und Handel. „Die Eichhornstraße hat deutlich an Anreiz gewonnen, die Frequenz hat deutlich zugenommen“, stellt Joachim Drescher fest. Die Straße sei für Kunden attraktiver geworden, geschäftlich habe man sich derzeit in etwa auf dem Niveau vor der Fußgängerzone gefangen.

Die Gesamtentwicklung beurteilt er als positiv, wenngleich man in diesem Zusammenhang nachhaltig denken müsse, um erfolgreich zu sein. „Und gerade deswegen ist der Kardinal-Faulhaber-Platz so wichtig“, beurteilt Drescher die Situation. „Man gibt sich viel Mühe und erträgt eine lange Bauzeit: Dann muss man das Ganze auch rund machen.“ Der Weg für die Geschäftsleute durch die Bauzeit sei „wirklich schmerzhaft“ gewesen.

Tiefgarage unentbehrlich

Für die Geschäftsleute der Werbegemeinschaft sei sowohl eine Tiefgarage am Kardinal-Faulhaber-Platz als auch der Erhalt der Buslinien 6 und 16 durch die Spiegelstraße unentbehrlich. Drescher stört sich an der Einseitigkeit, die durch den Vorschlag des Aktionsbündnis vermittelt werde. „Wir müssen jedem selbst die Entscheidung überlassen, mit welchem Verkehrsmittel er in die Stadt will“, ergänzt André Hahn. Bei der ständig wachsenden Konkurrenz aus dem Internet solle man nicht noch „aktiv dazu beitragen, dass diejenigen die kommen wollen, nicht kommen dürfen.“

Als „Top-Lösung“ bewertet Joachim Drescher daher den Vorschlag, den Kardinal-Faulhaber-Platz mit einer Tiefgarage zu unterkellern, den Platz an die Fußgängerzone heranzurücken und ihn mit Begrünung und einer moderaten Bebauung zu versehen. Damit wären alle Interessengruppen berücksichtigt und jeder hätte etwas davon. „Als Einzelhändler stehen wir sowieso mit dem Rücken zur Wand“, so Drescher. „Wenn ich die Leute nicht ins Internet treiben will, muss ich etwas tun.“ Dies gelte besonders für die Eichhorn- und Spiegelstraße mit überdurchschnittlich vielen inhabergeführten Geschäften.

Im Bild oben der alte Bahnhof um 1910, an dessen Stelle heute das Mainfranken Theater steht. | Foto: Baureferat, Stadt WürzburgIm Bild oben der alte Bahnhof um 1910, an dessen Stelle heute das Mainfranken Theater steht. | Foto: Baureferat, Stadt WürzburgFür Gero Fuldner, Mitinhaber von OHRpheus Hörsysteme, war die Fußgängerzone Eichhornstraße eines der Kriterien, im Jahr 2012 hier an der Kreuzung Eichhornstraße zur Spiegelstraße ein Geschäft zu eröffnen. „Als wir die Räumlichkeiten angemietet haben, wussten wir, dass die Fußgängerzone kommt.“ Was die lange Bauzeit angeht, „sehen wir das über die Jahre hinweg inzwischen relativ entspannt.“ Weniger schön findet er, dass derzeit die Baufahrzeuge immer wieder gesammelt vor seinem Geschäft auf dem überdimensionalen Q-Code stehen. „Dass der Platz derzeit als Parkplatz genutzt wird, finde ich schade.“

Nach seinen Beobachtungen sind die Sitzgelegenheiten in der Eichhornstraße rund um den Tag genutzt. Den Standort an der Kreuzung Spiegelstraße/Eichhornstraße betrachtet er als zentralen Punkt der neuen Fußgängerzone. Und: Viele seiner Kunden warten bereits darauf, dass der Bus endlich wieder fährt – denn vor allem ältere Menschen sind auf die Buslinien angewiesen.
„Parkplätze sind generell wichtig“, so Gero Fuldner zu den Überlegungen zum Umbau des Kardinal-Faulhaber-Platzes. Weil an der Residenz eine große Zahl von Parkplätzen zur Verfügung stehen, würde er an dieser Stelle aber einen grünen Bereich vorziehen, insbesondere in Verbindung mit Gastronomie.

Auch wenn die Fußgängerzone in der Eichhornstraße weit fortgeschritten ist: „Die Spiegelstraße und die Theaterstraße sind zwei wichtige Zugänge, die noch versperrt sind“, so Ulla Rottmann, Mitinhaberin der Buchandlung dreizehneinhalb. „Mehr Kunden als früher sind es noch nicht, aber es nähert sich dem an, wie es vor Beginn der Arbeiten war“, so ihr derzeitiges Fazit. „Wir hatten hier noch das Pech, dass das Nachbarhaus entkernt wurde und wir weiterhin Bauarbeiten vor dem Buchladen hatten.“

Im Kundengespräch hört sie oft, dass die Fußgängerzone mehrheitlich offenbar gut ankommt: „Die Mehrheit nimmt es an, manche bemängeln aber, dass sie zu kahl sei. Wir merken auch, dass jetzt mehr Touristen die Seitenstraßen kommen, das ist natürlich gut für uns.“ Für die Neugestaltung des Kardinal-Faulhaber-Platzes wünscht sie sich eine grüne Lösung.
„Der Kardinal-Faulhaber-Platz ist wichtig für die ganze Stadt, auch für das ganze Umfeld hier“, urteilt Franz Demann, Inhaber von „Die Brille Augenoptik“ in der Ludwigstraße 1. Er wünscht sich von der Stadt daher ein grundlegendes Verkehrskonzept, um die Verkehrsströme zu leiten. „Wir haben zu viel Klein-in-Klein. Vor dem Umbau des Kardinal-Faulhaber-Platzes sollte zunächst ein tragfähiges Konzept stehen.“

Auch den Bürgerentscheid sieht er lediglich als Stückwerk. „Bürgerentscheide sind in Ordnung, aber die Stadt muss die Planungshoheit haben und den Bürger mitnehmen.“ Würden Planungen immer wieder blockiert, entstünden mehr Einkaufszentren vor der Stadt. „Die Innenstädte sind dann nur noch zum Bummeln da. Das kann es nicht sein. Wir haben so eine tolle Innenstadt, die sollten wir beleben und aktivieren.“

Dazu zähle auch, dass der Individualverkehr „eine vernünftige Möglichkeit hat, in die Stadt zu kommen.“ Franz Demann begrüßt eine Tiefgarage am Kardinal-Faulhaber-Platz. Er befürchtet aber, dass die Stellplatzanzahl zu klein sein könnte, um letztlich wirklich relevant zu sein. Insbesondere, wenn man davon ausgehe, dass einige der neu geschaffenen Parkplätze ohnehin für die Mieter des Neubaus zur Verfügung stünden.

 

UP - Der Überblick

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4

90 Prozent reichen nicht

90 Prozent reichen nicht

Es ist wieder soweit: Die Pilze sprießen und ein schöner herbstlicher Spaziergang lässt sich mit einem leckeren Pilzmahl vebinden. Damit beim Pilze sammeln nichts schief läuft, lohnt ein Besuch bei Renate Schoor. Sie berät von August bis Ende Oktober über Steinpilz und Co. Denn beim Pilzesammeln...

Mehr >

Hell und offen für Workshops

Hell und offen für Workshops

Es tut sich was: Erst im vergangenen Jahr kam das „go“ für das ZDI. Im Frühjahr nächsten Jahres kann man schon in den Tower am Hubland einziehen und der helle, offene „Cube“ des Gründerlabors ist bis dahin ebenfalls bezugsfertig.

Mehr >

Rollrasen und mobile Bäume

Rollrasen und mobile Bäume

Nach gewonnenem Bürgerentscheid: Kardinal-Faulhaber-Platz für Landesgartenschau provisorisch begrünt.

Mehr >

Schweres Gerät und Nachtarbeit

Schweres Gerät und Nachtarbeit

In den Sommerferien wurde in der Kaiserstraße schweres Gefährt aufgefahren. Mitten in der Nacht ging es den alten Schienensträngen an den Kragen.

Mehr >
Website Realisation: CATLINE print & web | © UP Magazin 2016