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Zuhause bei Rodin

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Mit seinem liebevoll gestalteten Park, den prachtvollen Räumen und den genialen Kunstwerken Auguste Rodins gleicht das Musée Rodin in Paris einem Gesamtkunstwerk.

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UPOB: "Tiefgarage offenbar nicht sexy"

Grün ohne Tiefgarage

Bürgerentscheide für Park am Kardinal-Faulhaber-Platz entschieden.

„Eine Tiefgarage ist offenbar nicht sexy, unter dem Strich steht aber ein Gewinn für die kommunale Demokratie“, so Oberbürgermeister Christian Schuchardt zu den Bürgerentscheiden am Kardinal-Faulhaber-Platz.

Laut Mitteilung aus dem Rathaus habe die Stichfrage den Ausschlag für das „Aktionsbündnis Grüner Platz am Theater“ gegeben, das für den Kardinal-Faulhaber-Platz einen Park fordert. Das Nachsehen hatte das Ratsbegehren, das für den Platz zwar auch einen Park, aber mit zurückhaltendem Gebäude und Tiefgarage wollte.

Erfreut ist man im Rathaus über die verhältnismäßig hohe Wahlbeteiligung von 41,5 Prozent.
Die Stichfrage wurde mit 58,44 zu 41,56 Prozent für das Aktionsbündnis entschieden. Die Stadtverwaltung ist umgehend tätig geworden. Die Oberflächenparkplätze wurden bereits beseitigt und eine übergangsweise Begrünung mit Wanderbäumen der Landesgartenschau geschaffen. Für die 29 Bewohnerparkplätze auf dem Kardinal-Faulhaber-Platz soll Ersatz in der Oeggstraße geschaffen werden. Über die weiteren langfristigen Maßnahmen wird laut Mitteilung aus dem Rathaus im Sitzungslauf im Juli entschieden werden.

In einer gemeinsamen Pressemitteilung zeigten sich IHK Würzburg-Schweinfurt, Handelsverband Bayern und Stadtmarketingverein „Würzburg macht Spaß“ vom Ausgang des Bürgerentscheids enttäuscht. „Wir glauben schon, dass Würzburg die Chance auf einen wichtigen Impuls in der Stadtentwicklung leider verspielt hat“, so Dr. Klaus D. Mapara, Vizepräsident der IHK Würzburg-Schweinfurt.

Maßnahmen zur Stärkung des städtischen Handels sieht Volker Wedde, Bezirksgeschäftsführer des Handelsverbands Bayern, „gerade jetzt dringend erforderlich“: „Ich würde mich freuen, wenn für die Bürger bei Fragen der Stadtentwicklung stets auch die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit ihres Heimatortes im Fokus steht.“

Wolfgang Weier, Geschäftsführer von „Würzburg macht Spaß“: „Wir erleben erneut, dass das Instrument Bürgerentscheid genutzt wird, um wichtige Maßnahmen in Würzburg zu verhindern. Der Kardinal-Faulhaber-Platz reiht sich in andere gescheiterte Stadtentwicklungsprojekte ein, wie etwa die Aufwertung des Mozart-Areals.“ Jetzt sei die Stadt gefordert, laufende Vorhaben, wie die Sanierung des Bahnhofsareals, die Entwicklung des neuen Stadtteils Hubland oder die Straßenbahnlinie 6 schnell umzusetzen.

 

UP - Der Überblick

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