UP Magazin

UPDas alte Würzburg in Panoramaansichten

Würzburg als Heimat

Würzburger Panorama von 1894 (Archiv Geschichtswerkstatt). Würzburger Panorama von 1894 (Archiv Geschichtswerkstatt). Geschichtswerkstatt

Bereits zum 20. Mal in Folge bereichert die Geschichtswerkstatt im Verschönerungsverein in diesem Jahr mit einer Fotoausstellung das Veranstaltungsprogramm, mit dem Würzburg an die Zerstörung der Stadt am 16. März 1945 erinnert. In diesem Jahr widmen sich die Fotografien „Würzburg in Panorama-Ansichten“.

 

Die Ausstellung mache nicht nur auf die Schönheit Würzburgs aufmerksam, so Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake bei der Eröffnung, sondern dokumentiere zugleich den Wandel des Stadtbildes seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die ältesten Aufnahmen stammen noch aus der Zeit vor der Entfestigung Würzburgs und zeigen den Verlauf der Stadtmauer entlang der Pleich. „Das Stadtbild, das macht diese Ausstellung einmal mehr deutlich, unterliegt stetigen Veränderungen. Das muss auch so sein, denn eine Stadt ist kein Museum, sondern ein Lebensraum mit Bewohnern.“

Bei allem Wandel jedoch solle Würzburg vertraute, liebenswerte Heimat bleiben. „Deshalb sind wir aufgerufen, unser Stadtbild sorgsam zu pflegen und behutsam weiterzuentwickeln. Möge die Ausstellung dazu beitragen, die Qualität des Planens und Bauens in unserer Stadt zu fördern und das Engagement für ein friedliches Zusammenleben aller Menschen weltweit und hier bei uns zu stärken.“ Helmut Försch, das „Gedächtnis“ der Geschichtswerkstatt, regte an, Fotografien vergangener Zeiten mit der Geschichtswerkstatt zu teilen, um „Vergangenheit sichtbar zu machen.

Die Ausstellung im Oberen Foyer des Rathauses ist bis 28. März zu den Öffnungszeiten des Rathauses Montag bis Donnerstag 8 bis 18 Uhr und Freitag 8 bis 13.30 Uhr geöffnet.

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