UP Magazin

UPStifter werden in der Stifterhauptstadt

Leben ordnen - Gutes tun

Leben ordnen - Gutes tun Bund Naturschutz, Dr. Martina Alsheimer

Würzburg ist Hauptstadt, nämlich – bezogen auf die Einwohnerzahl – die Stiftungshauptstadt Deutschlands. Was erfolgreichen Sportlern und reichen Industriellen vorbehalten schien, kann heutzutage jeder: mit einer Stiftung Gutes tun. Weil es dabei oft auch um das Ordnen des eigenen Lebens und Nachfolgeregelung geht, fließen dabei sogar manchmal Tränen.

von Rainer Adelmann

Würzburg ist die Stiftungshochburg Deutschlands. Im aktuellen Ranking des Bundesverbands Deutscher Stiftungen rangiert die Domstadt mit 94 Stiftungen pro 100.000 Einwohner auf Platz eins noch vor Oldenburg mit 81 und Frankfurt am Main mit 79 Stiftungen pro 100.000 Einwohner. 133 rechtsfähige Stiftungen residieren derzeit in der „Stiftungshauptstadt Deutschlands“, derer 450 gibt es insgesamt in Unterfranken.

Die älteste heute noch in Unterfranken existierende Stiftung ist die Hospitalstiftung Stadt-prozelten, die zwischen 1305 und 1311 von Gräfin Elisabeth von Hohenlohe gegründet wurde. Die Stiftung betreibt heute ein Alten- und Pflegeheim in Amorbach. Etwa zur gleichen Zeit wurde Würzburgs älteste Stiftung eingerichtet: die Stiftung Bürgerspital zum Heiligen Geist.

Stiftungen haben also Tradition, sind aber insbesondere auch in unserer heutigen Zeit wieder modern. Industrielle leisten sich eine Stiftung und Sportler betreiben Stiftungen für wohltätige Zwecke. So hat Würzburgs Basketball-Superstar Dirk Nowitzki längst seine eigene Stiftung. Und sogar das gesamte Finanzierungskonzept der geplanten neuen Multifunktionshalle für Würzburg beruht im Wesentlichen auf einer Stiftung.
Wer sich dauerhaft im Rahmen einer eigenen Stiftung gemeinnützig engagieren möchte, kann dies im Rahmen einer rechtsfähigen Stiftung oder einer rechtlich unselbstständigen Stiftung tun. Eine rechtsfähige Stiftung kann in Bayern in der Regel mit einem Stiftungskapital in Höhe von 50.000 Euro errichtet werden. Angesichts der aktuell geringen Kapitalmarktverzinsung empfehlen Experten heutzutage häufig deutlich höhere Beträge, um die Zwecke und die eigene Verwaltungsorganisation einer rechtsfähigen Stiftung nachhaltig finanzieren zu können.

Hier kann die rechtlich unselbstständige Stiftung eine flexible Alternative sein. In so genannten Stiftergemeinschaften kann jeder Stifter den vom ihm gewünschten Zweck verfolgen und über die Namensgebung „seiner“ Stiftung gleichzeitig den Familiennamen erhalten oder an verstorbene Angehörige erinnern.

Wer sich dazu entschlossen hat, einen Teil seines Vermögens in eine eigene Stiftung einzubringen, reflektiert dabei oft sein eigenes Leben. Eine Stiftung wirkt immer über den eigenen Tod hinaus und wird in der Regel für die Ewigkeit gegründet. Bei dieser Gelegenheit lassen sich auf die lange Bank geschobene rechtliche Dinge erledigen, wie Testamente, Vollmachten oder Verfügungen. Nicht selten fließen daher sogar Tränen, weiß Michael Popp, Stiftungsberater der Sparkasse Mainfranken. Es geht schließlich um Werte – nicht nur materielle – und es geht darum, wie einen die Nachwelt in Erinnerung behält. Und es dreht sich um Nachfolgeplanung bzw. Generationenmanagement. Wer also eine Stiftung ins Leben ruft, tut nicht nur Gutes für andere, sondern auch für sich selbst: indem er sein Leben ordnet – und vielleicht sogar neu ausrichtet.

Foto: Bernd WeisnerFoto: Bernd WeisnerDie eigentliche Stiftung erfolgt im Rahmen einer Stiftergemeinschaft, beispielsweise bei der Sparkasse Mainfranken. Schon 25.000 Euro reichen hier aus, um seine eigene Stiftung zu gründen und damit den vom Stifter gewählten Zweck zu unterstützen. Dies können gemeinnützige Zwecke, wie Tier- und Naturschutz, aber auch Heimatpflege, Jugend- und Altenhilfe, Sport, Wissenschaft und Forschung, Kunst oder Kultur, mildtätige oder kirchliche Zwecke sein.

Überlegt man den Schritt, eine Stiftung zu gründen, betritt man im Grunde genommen den Bereich des Generationenmanagements, erläutert der Stiftungsberater im Gespräch mit dem UP Magazin, in den eine Stiftung eingebunden sein kann. Im Rahmen des Generationenmanagements gilt es, über die Grundlagen der persönlichen Vorsorge mit den dazugehörenden Vollmachten und Verfügungen oder über die gesetzliche Erbfolge und den Möglichkeiten der individuellen Gestaltung über ein Testament oder einen Erbvertrag allgemein aufzuklären. Die individuelle Fallgestaltung und Ausarbeitung eines Testaments erfolgt dann durch Juristen, also Notar oder Anwalt. Laut einer Studie der Postbank sind rund 53 Prozent aller Testamente – da oftmals „handgestrickt“ – rechtlich belastbar, also womöglich ungültig. Dies kann man bei dieser Gelegenheit korrigieren. Laientestamente ohne fachliche Beratung führen eventuell nicht zu den gewünschten Ergebnissen. Ein Honorar für einen Juristen ist also in jedem Fall gut investiert.

Will man einen Erbvertrag? Wie sieht es beim Nießbrauch von Immobilien aus? Existieren Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung oder Patientenverfügung? Zieht man eine Stiftung in Betracht, kann man sich in dieser Phase auch bereits Gedanken über die zu begünstigende Institution machen. Einen weiteren Part des Generationenmanagements betreffen Vermögensumstrukturierungen. Zieht man den Verkauf oder den Erwerb von Immobilien in Betracht? Man kann das Für und Wider einer Schenkung im Rahmen der vorweggenommenen Erbfolge diskutieren. Will man Liquiditätsreserven schaffen oder Anlagen flexibel gestalten? In genau diesen Bereich fällt auch die Überlegung, sein Vermögen bzw. einen Teil davon in eine Stiftung umzuwandeln.

Berät Michael Popp – stets in Zusammenarbeit mit Juristen und Steuerberatern – seine Kunden, legt er ihnen immer auch nahe, in diesem Zuge die vorsorglichen Dienstleistungen zu regeln. „Nicht, weil ich ihnen Angst machen will“, so der Stiftungsberater. Aber im Ernstfall erspart man sich oder seinen Nachkommen Probleme und nicht selten auch Ärger. Das betrifft Verfügungen zu Gunsten Dritter, Vollmachten über den Tod hinaus, Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen. Sie regeln und sorgen für Sicherheit. Ziel ist es, die Handlungsfähigkeit im Bedarfsfall zu sichern, aber auch sich mit den Folgen eines Unfalls, einer Krankheit oder dem Alter gedanklich auseinanderzusetzen, um die richtige Lösung zu finden.

Aus seiner Erfahrung heraus weiß der Stiftungsberater zudem, dass es bei einer Erbfolge gerne einmal kompliziert werden kann – insbesondere bei kinderlosen Paaren oder bei Patchworkfamilien. Wie ist es mit Kindern aus den ersten Ehen der Partner oder mit den gemeinsamen Kindern ehemaliger Partner? Es gibt sogar Fälle, wo Eltern Kinder aus früheren Beziehungen adoptieren. Rechtlicher Beistand ist in diesen hochkomplexen Fällen absolut essentiell.

Erbengemeinschaften sind sehr unflexible Gefüge: Ist beispielsweise ein Haus in der Erbmasse, gibt es meist viele verschiedene Vorstellungen. Ein Erbe will verkaufen, der andere selbst einziehen und ein Dritter renovieren. Die Erbengemeinschaft kann aber nur einstimmig handeln. Die unterschiedlichen Interessen können zur Handlungsunfähigkeit der Erbengemeinschaft und zum Streit unter den Erben führen. Jeder Miterbe kann jederzeit die Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft verlangen. Wohnt ein Erbe in dem Haus, müsste er womöglich ausziehen, nicht selten endet ein vererbtes Haus unter dem Hammer. Für sinnvoller erachtet es Michael Popp daher, in Zusammenarbeit mit Juristen noch zu Lebzeiten sein Erbe zu regeln.

Sinn einer Stiftung kann der Wunsch sein, etwas Gutes für die Allgemeinheit zu tun. Sie kann aber auch Teil einer Erbfolgeregelung sein. Wie jeder andere Erbe kann auch eine Stiftung mit Auflagen des Erblassers, wie Vermächtnissen an bestimmte Personen oder Versorgungsauflagen belastet werden. Die Erträge einer gemeinnützigen Stiftung müssen grundsätzlich gemeinnützigen Zwecken dienen.

Aber: Einen Teil – jedoch höchstens ein Drittel ihres Einkommens – darf eine gemeinnützige Stiftung dazu verwenden, um in angemessener Weise den Stifter und seine nächsten Angehörigen zu unterhalten, ihre Gräber zu pflegen und ihr Andenken zu ehren.

Foto: Blindeninstitutsstiftung/Wolf-Dietrich WeissbachFoto: Blindeninstitutsstiftung/Wolf-Dietrich WeissbachDiese Möglichkeiten stellen freiwillige Leistungen der Stiftung dar. Im Rahmen einer testamentarischen Verfügung kann der Erbe, so auch die Stiftung, mit einer Auflage versehen werden, die nach Annahme des Erbes auch erfüllt werden muss. So kann man beispielsweise sein Vermögen in eine Stiftung einbringen, um im Rahmen einer Auflage eine geliebte Person zu versorgen.

Eine Stiftung kann auch in die Nachfolgeregelung behinderter Kinder eingebaut werden. Für Eltern von Kindern, die auf Grund Ihres körperlichen oder geistigen Zustandes dauerhaft auf die Hilfe Dritter angewiesen sind, ist die Sicherstellung der persönlichen und finanziellen Versorgung des Kindes ein zentrales Anliegen.

Hier hilft ein Behindertentestament zur Versorgung der Kinder weiter. Im Rahmen des Behindertentestaments wird das Kind als nicht befreiter Vorerbe mit einem Erbanteil – der über dem Pflichtanteil liegen muss – eingesetzt, eine Dauertestamentsvollstreckung im Testament angeordnet und ein Nacherbe bestimmt.

Wird zum Beispiel eine Stiftung in der Stiftergemeinschaft zum Nacherben bestimmt, weil keine (geeigneten) natürlichen Personen als Nacherben vorhanden sind, kann die Stiftung die Dauertestamentsvollstreckung des Vorerbschaftsvermögens für das zu versorgende Kind bei entsprechender Anordnung im Testament sicherstellen. Die Stiftung wird gleichzeitig als Nacherbe eingesetzt.

Oder jener Fall, bei dem ein kinderloses Ehepaar – einzig noch lebender Verwandter war ein Neffe – sein Vermögen in eine Stiftung mit einer Rentenauflage zugunsten des Neffen von Todes wegen einbrachte. Ziel des Ehepaars war es den Familiennamen einerseits zu erhalten, dauerhaft Gutes zu tun und andererseits den Faden zu dem Verwandten aber nicht vollständig zu zerschneiden. Michael Popp weiß sogar von einem Stifter, der über den Umweg einer Namensstiftung mit einer entsprechenden Auflage die Versorgung seines geliebten Haustieres sicherstellte.

Der steuerliche Aspekt sei an dieser Stelle ebenfalls erwähnt, schließlich genießen gemeinnützige Stiftungen, wie auch gemeinnützige Vereine, Steuervergünstigungen im Rahmen der Erbschaft- sowie Einkommensteuer. 6,1 Milliarden Euro flossen dem Fiskus im vergangenen Jahr aus der Erbschaftsteuer zu. In eine gemeinnützige Stiftung kann das Vermögen schenkungs- und erbschaftsteuerfrei eingebracht werden. Zuwendungen zu Lebzeiten in das dauerhaft zu erhaltende Vermögen einer Stiftung können dabei innerhalb anderer Höchstgrenzen, als beispielsweise bei einer Spende, als Sonderausgaben im Rahmen der Einkommensteuererklärung genutzt werden.  

Wie eingangs beschrieben ist die Hürde für eine eigene Stiftung dank der Stiftergemeinschaften erheblich gesunken. Basis ist bei der Sparkasse Mainfranken die nicht rechtsfähige „Stiftergemeinschaft der Sparkasse Mainfranken Würzburg“. Mit ihr hat die Sparkasse bereits alle – nicht unerheblichen – verwaltungsrechtlichen Schritte und Voraussetzungen geschaffen und bereits erledigt.

Deshalb wird es für den Kunden besonders einfach: Er kann nach seiner Entscheidung mit wenigen Unterschriften seine eigene Stiftung gründen. Mit Abschluss des Vertrags errichtet der Kunde rechtlich zwar eine Unterstiftung. Aber keine Angst: Die Stiftung trägt trotzdem den Namen des Stifters oder einer von ihm festgelegten Person, wird buchhalterisch gesondert geführt und anteiliges Stiftungsvermögen, Erträge, Rücklage und Spenden werden ebenso gesondert ausgewiesen.

Vorteil einer Stiftung in der Stiftergemeinschaft ist darüber hinaus, dass der Stifterzweck zu Lebzeiten verändert werden kann. Das heißt: Der verfolgte Zweck kann im Laufe der Stiftung angepasst werden – vielleicht zu Beginn für Kinder und Jugendeinrichtungen, später für Bildungs- und in einer dritten Phase für Pflegeeinrichtungen. Eines geht freilich nicht: das Stiftungsvermögen wieder in seinen Privatbesitz zurückzuholen. Deshalb rät Michael Popp auch dazu, zu Lebzeiten immer nur „anzustiften“, also nur einen Teil seines Vermögens in eine Stiftung einzubringen. Schließlich braucht man immer Geld für Notfälle.

Verwaltet wird die Stiftung von der DT Deutsche Stiftungstreuhand AG, die schon lange Jahre erfolgreich mit der Sparkasse zusammenarbeitet. Dadurch ist gewährleistet, dass der Wille des Stifters dauerhaft erfüllt bleibt – verbunden mit einer zuverlässigen Kontrollinstanz, dem Kuratorium der Stiftergemeinschaft Sparkasse Mainfranken Würzburg. Weil ihm sämtliche Verwaltungsaufgaben abgenommen werden, kann sich der Stifter oder die Stifterin ganz auf die schöne Seite des gemeinnützigen Engagements konzentrieren, hebt Michael Popp hervor.

Bei seiner Beratungstätigkeit erinnert Michael Popp seine Kunden gerne daran, auch an die regionalen wohltätigen Organisationen zu denken. Im Gegensatz zu einer überregionalen oder gar weltweit tätigen Organisation, kann ein Stifter hier in nächster Nähe beobachten, wie die Erträge aus seiner Stiftung Verwendung finden. Deshalb nimmt er potentielle Stifter gerne im Vorfeld mit zu gemeinnützigen Organisationen vor Ort, damit sie sehen, wie dort gearbeitet wird und was mit den Stiftungserträgen passiert. „Als Sparkasse engagieren wir uns in der Region, und in diesem Sinne berate ich auch unsere Kunden“, so Michael Popp.

Einige Vereine und Organisationen haben im Gegenzug bereits selbst eine Förderstiftung gegründet, wie der Bund Naturschutz in Bayern, die Hochschule für Musik, das Blindeninstitut, die Mainfränkischen Werkstätten, die Lebenshilfe Marktheidenfeld oder die Förderstiftung „Forschung hilft“, welche die Krebsforschung an der Würzburger Julius-Maximilian-Universität unterstützt.

Stiften ist eine Herzensangelegenheit. Das schönste Kompliment, das ein Gründungsstifter Michael Popp je machte, war dessen Aussage: „Ich habe gar nicht gewusst, dass Stiften so viel Spaß macht.“

Wer sich weiterhin zum Thema Stiftung informieren will, kann dies bei der Stiftungsberatung der Sparkasse Mainfranken in der Hofstraße 7-9 oder im Internet unter www.sparkasse-mainfranken.de/stiftergemeinschaft tun. Gerne berät Michael Popp zu diesem Thema, Tel.: 0931/ 382-6332.

 

UP - Der Überblick

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