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UPUmbau der Stadtbücherei beendet

Neuer Eingang mehr Service

Der neue Eingangsbereich der Würzburger Stadtbücherei mit einer automatischen Glasschiebetür. Der neue Eingangsbereich der Würzburger Stadtbücherei mit einer automatischen Glasschiebetür. Rainer Adelmann

Die Stadtbücherei präsentiert sich mit neuer Ausleih-Technik: Rückgabe der Medien jetzt rund um die Uhr möglich.

Lange Zeit war der Haupteingang der Stadtbücherei gesperrt. Weil im Inneren gewerkelt wurde, mussten die Besucher mit dem Nebeneingang am Marienplatz Vorlieb nehmen. Doch das Warten und der Aufwand haben sich gelohnt: Neue Technik hat Einzug in die Stadtbücherei gehalten und auch äußerlich ist die Veränderung sichtbar: Die Stadtbücherei hat einen neuen Haupteingang, den sie sich nun nicht mehr mit der Tourist-Info teilen muss. Eine automatische Glastüre öffnet sich für die Besucher des Würzburger „Medien-Tempels“.

Ab sofort können die Kunden sowohl ihre Ausleihen als auch Rückgaben selbst verbuchen und sogar eventuell fällige Gebühren selbständig begleichen. Anja Flicker, Leiterin der Stadtbücherei, versichert: „Unsere Kundinnen und Kunden werden sehen, dass die Bedienung der neuen Geräte sehr einfach ist. Mit ein wenig Übung wird man die Vorteile schnell schätzen lernen. Und selbstverständlich wird auch in Zukunft niemand allein gelassen. Wer Unterstützung benötigt, bekommt sie wie gewohnt. Besonders in der Anfangszeit stehen die Mitarbeitenden an den Ausleih- und Rückgabestationen und bieten ihre Hilfe an.“

Ein weiterer wichtiger Pluspunkt: Die neue Rückgabe- und Sortieranlage im Vorraum bietet die Möglichkeit, ausgeliehene Bücher und andere Medien der Stadtbücherei jederzeit zurückzugeben – auch außerhalb der Öffnungszeiten: morgens, abends und am Wochenende.

Die Selbstverbuchung entlastet auch die Mitarbeitenden. Sie müssen nun nicht mehr jedes einzelne Medium per Hand einscannen. Bei über 1 Mio. entliehener Medien im Jahr waren das bisher über 2 Mio. Scanvorgänge jährlich. Das heißt, dass längere Schlangen an der Verbuchungstheke bald Geschichte sein werden.  Die Neuerung war dringend notwendig, heißt es in einer Mitteilung der Stadt, denn sie verschaffe den Angestellten Luft für die vielen zusätzlichen Tätigkeiten, die sie in den vergangenen Jahren – mit annähernd gleichbleibender personeller Ausstattung – bewältigt haben.

 

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