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UPUmbau Kaiserstraße geht in den Endspurt

Schweres Gerät und Nachtarbeit

Vorübergehend wie ein Beach-Volleyballfeld auf dem Barbarossaplatz: Auf dem Sand wurden die alten Schienenstränge zerteilt. Vorübergehend wie ein Beach-Volleyballfeld auf dem Barbarossaplatz: Auf dem Sand wurden die alten Schienenstränge zerteilt. Rainer Adelmann

In den Sommerferien wurde in der Kaiserstraße schweres Gefährt aufgefahren. Mitten in der Nacht ging es den alten Schienensträngen an den Kragen.

von Rainer Adelmann

Während der großen Ferien ruckte es in der Kaiserstraße ordentlich. An zwei Wochenenden mussten innerhalb kurzer Zeit – um den Straßenbahnbetrieb möglichst wenig zu stören – die alten Schienenstränge durch neue ersetzt werden. Das hieß Nachtarbeit, und zwar zügig und präzise. Schweres Gerät wurde aufgefahren, um das alte Pflaster aufzubrechen, die Schienen herauszureißen und abzutransportieren.

Foto: Rainer AdelmannFoto: Rainer AdelmannAm Barbarossaplatz wurden Sandhaufen aufgeschüttet, um den Untergrund zu schonen und den Lärm zu reduzieren. Die alten Stränge wurden auf den Sand gezogen und geschoben, wo sie mit einer riesigen Metallschere in kleinere Stücke geschnitten wurden. In „Portionen“ zerschnitten ließen sich die ausrangierten Schienen von Lastwagen abtransportieren.

Am ersten Wochenende war der obere Teil der Kaiserstraße dran, am zweiten Wochenende folgte der untere Teil. Inzwischen werden die letzten Pflastersteine zwischen den Schienen verlegt, bzw. müssen noch aushärten. Wie bereits berichtet, soll die Ostseite der Kaiserstraße bis zur Winterpause, in der die Arbeiten wegen des Weihnachtsgeschäfts ruhen, komplett fertiggestellt sein.

Im Frühjahr nächsten Jahres werden die beiden letzten kleinen Teilstücke an der Einfahrt Marcusstraße und an der Ecke zum Röntgenring angegangen. Bis März 2018, also noch vor Beginn der Landesgartenschau auf dem Hubland, soll die Kaiserstraße in ihrem neuem Gesicht erscheinen.

 

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