UP Magazin

UPSelbst ein neunstöckiges Hochhaus steht zu Übungszwecken in der Halle

So echt wie möglich

Gerettet: Die Feuerwehrleute Stefan Schmid und Thomas Häger haben bei ihrer Heißausbildung das Baby wohlbehalten aus dem brennenden Zimmer ins Freie gebracht. Gerettet: Die Feuerwehrleute Stefan Schmid und Thomas Häger haben bei ihrer Heißausbildung das Baby wohlbehalten aus dem brennenden Zimmer ins Freie gebracht. Uta Böttcher

Insgesamt 80 Millionen Euro lässt sich der Freistaat Bayern Aus- und Neubau der Staatlichen Feuerwehrschule in der Zellerau kosten. Weil man für den Ernstfall am besten lernt, wenn das Szenario so realitätsnah wie möglich ist, gibt es dort alles, was man im wirklichen Leben auch findet: vom Einfamilienhaus mit Werkstatt bis zum neunstöckigen Hochhaus – und das sogar in der Halle.

von Rainer Adelmann

Der Feuerwehrmann blickt nach oben. Wie er es gelernt hat, hat er Kontakt mit der Person aufgenommen, die am Fenster des brennenden Hauses steht. So will er zeigen, dass die Hilfe bereits naht und sicherstellen, dass keine unüberlegten Handlungen erfolgen. Er geht kurz zu seinen Kollegen, dreht sich wieder um und der Schreck fährt ihm in die Glieder: Die Person am Fenster ist plötzlich verschwunden.

„Das ist der Klassiker“, weiß Michael Bräuer, stellvertretender Leiter der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg. „Man kann es in den Lehrgängen zehn Mal sagen, aber gelernt wird es erst, wenn es tatsächlich passiert: Man darf eine hilfebedürftige Person nicht aus den Augen lassen.“ Die eben geschilderte Situation ist nur eine von vielen, die sich in der Feuerwehrschule lebensecht nachstellen lassen.

Denn das habe die Erfahrung gezeigt, so Michael Bräuer: „Man muss die Feuerwehrleute in realistische Situationen stecken, erst dann prägen sich die Handlungsweisen wirklich ein.“ Und diese Handlungsweisen können überlebensnotwendig sein: für die Menschen in Not, aber auch für die Feuerwehrleute selbst. Im Anschluss an die jeweilige Übung wird gemeinsam darüber gesprochen, was gut gemacht wurde – oder was verbesserungswürdig ist.

In der Staatlichen Feuerwehrschule lässt sich denn so ziemlich alles simulieren, was es in der realen (Feuerwehr-)Welt auch gibt. Rund 80 Millionen Euro investiert der Freistaat insgesamt in die Ausbildungsstätte in der Zellerau. Bei einem Rundgang mit dem UP Magazin erläuterte Brandoberrat Michael Bräuer, der stellvertretende Leiter der Schule, die Möglichkeiten – und die sind höchst beeindruckend.

Alles überragend ist die neue riesige Halle mit ihrer großflächigen Glasfassade. 31 Meter misst die multifunktionale Übungshalle an ihrer höchsten Stelle, 77 Meter ist sie lang und 40 Meter breit – die größte ihrer Art an Deutschlands Feuerwehrschulen. In ihr ist eine komplette Häuserzeile aufgebaut, die alle fünf Gebäudetypen der bayerischen Landesbauverordnung widerspiegeln.
Die Gebäude liegen an einer Straße – der Florianstraße – und die Häuserzeile sieht aus wie eine normale Straße in einer deutschen Stadt.

Den Anfang macht ein Einfamilienhaus mit Solarzellen auf dem Dach, Dachgauben und einem Pkw-Stellplatz, das sich sogar umrunden lässt. Es folgt ein neunstöckiges Hochhaus mit Wohnungen, Lift und Balkonen, samt Brandmelde- und Belüftungsanlagen und sogar ein beheizbarer Müllschacht ist integriert, denn in der Realität fängt so ein Müllschacht auch mal Feuer. Mit seinen 30 Metern ist das Hochhaus so hoch, dass die große Drehleiter – genannt DLK 23/12 – komplett ausgefahren gerade noch an das letzte Stockwerk heranreicht.

Daran schließt sich ein typisches Mehrfamilienhaus mit fünf Etagen an. Im Erdgeschoss liegen ein Lebensmittelmarkt, dazu eine Fahrschule und ein Café. Je nach Bedarf gibt es hier einen Empfang für ein Krankenhaus, Altenheim oder Hotel, mit entsprechenden Zimmern in den Obergeschossen. Mit einem Austausch der Schilder am Portal wird die Nutzungsart vorgegeben, die Raumaufteilung im Innern ist für all diese Nutzungen ohnehin ähnlich.

Alles ist so täuschend echt, dass man noch schnell seine Einkäufe im Lebensmittelmarkt erledigen oder kurz einen Kaffee trinken möchte. Lediglich bei den Namen könnte man stutzig werden: Der Supermarkt heißt „Florian“, daneben befinden sich das Café „Star-Fire-Coffee“, die Fahrschule „Brandeilig“ und das Labor „Dr. Feuerstein“. Und der Arzt im Haus heißt natürlich Dr. Brandtner. Man hat Humor bei den Ausbildern.

Vorsicht ist übrigens beim Einsatz in den Räumen von Dr. Feuerstein angesagt. Teil der Räume ist ein Labor mit radioaktiven Substanzen. Und dem nicht genug wartet neben Arztpraxis, Büros und Wohnräumen auch ein Gasflaschenlager auf die Lehrgangsteilnehmer. Immer müssen sie jeweils richtig reagieren, die Situation korrekt einschätzen und die entsprechenden Entscheidungen treffen. Denn genau darum geht es in der Regel in der großen Übungshalle: Hier werden Führungskräfte geschult, die jeweilige Lage richtig einzuschätzen und den Einsatz mit den jeweils erforderlichen Maßnahmen zu koordinieren. Daher kommt hier – anders als im Brandhaus – kein richtiges Feuer zum Einsatz. Dass es trotzdem wie an einem Brandherd aussieht, dafür sorgen Rauchmaschinen und gleißende LED-Lichteffekte, die das Flackern eines Brandes täuschend echt simulieren. Diese Simulationstechnik haben die Mitarbeiter der Schule selbst entwickelt. Damit es in den Häusern und Zimmern ordentlich qualmt, sind an etlichen Stellen Nebelmaschinen eingebaut – so wie sie auch in einer Disco zum Einsatz kommen.

Haus im Haus: Ein neunstöckigesHochhaus ist in der Staatlichen Feuerwehrschule zu Übungszwecken in der riesigen Halle errichtet worden. Bei der Ausbildung setzt Brandoberrat Michael Bräuer auf so viel Realität wie möglich. | Foto: Uta BöttcherHaus im Haus: Ein neunstöckigesHochhaus ist in der Staatlichen Feuerwehrschule zu Übungszwecken in der riesigen Halle errichtet worden. Bei der Ausbildung setzt Brandoberrat Michael Bräuer auf so viel Realität wie möglich. | Foto: Uta BöttcherGesteuert wird alles über Computer. Der Ausbilder kann verschiedene Lagedarstellungen via Tablet abrufen, aber auch zusätzliche individuelle Einstellungen vornehmen. Über Computer gesteuert sind auch die zahlreichen Dummies, die an Schienen von der Decke hängen und bei Nichtbedarf brav in ihren Schrank zurückfahren. So ähnelt der Rundgang mit Michael Bräuer durch das Gebäude ein bisschen dem Besuch einer Geisterbahn: Auf Knopfdruck öffnet sich ein Schrank und ein Dummy fährt – an der Schiene hängend – ans Fenster, das sich ebenfalls automatisch geöffnet hat. Und nun kommt der Gag vom Anfang zum Tragen. Mit einem weiteren Knopfdruck löst Michael Bräuer den Verschluss, an dem der Dummy hängt — und der plumpst wie ein Sack zu Boden. Das ist jener Moment, in dem der entsetzte Lehrgangsteilnehmer feststellt, dass er die hilfebedürftige Person aus den Augen verloren hat. Übrigens kann der Ausbilder über den Dummy sogar mit den Lehrgangsteilnehmern kommunizieren. Sie sind mit Mikrofon und Lautsprecher ausgestattet und der Dummy kann auf diese Weise auch antworten, schreien oder husten. Lebensechter geht es nicht.

Alles, was mit Technik und Verwaltung zu tun hat, ist hinter grauen Türen untergebracht. Graue Türe heißt deshalb für den Übungsteilnehmer: Diese Türe existiert eigentlich gar nicht. Alle Räume sind entsprechend den Funktionen eingerichtet. In der Arztpraxis stoßen die Teilnehmer auf eine Empfangstheke, im Krankenhauszimmer auf ein Krankenbett, in Wohnungen auf Wohnungseinrichtungen, im Lebensmittelladen sieht es aus wie im Supermarkt um die Ecke.

Im Keller wird es profan: Dort stehen im Waschraum zwei Waschmaschinen und per Knopfdruck kann der Übungsleiter die Waschküche komplett unter Wasser setzen. Wie so oft, ist auch hier eine kleine Gemeinheit versteckt: Über dem Zentimeter hoch stehenden Wasser liegt eine Steckdose. Ist sie noch unter Strom?

Auch eine Tiefgarage gehört zum Szenario. Michael Bräuer wirft die Sprinkleranlage an. Auch wenn jede Menge Wasser fließt: Zum Löschen ist eine Sprinkleranlage nicht da, erläutert der Fachmann. Brandoberinspektor Andreas Bömmel, Fachlehrer für Brand- und Katastrophenschutz, verdeutlicht dies mit einer Kerze, die er an den Innenspiegel eines Fahrzeugs hängt: Sie brennt munter weiter, während das Sprinklerwasser übers Dach rinnt. Die Sprinkleranlagen sollen lediglich helfen, dass sich ein Feuer nicht weiter ausbreitet, bis die Feuerwehr kommt.

Und noch etwas birgt der Keller des Wohnhauses: Dort ist ein Teil einer Kanalisation aufgebaut, die die Kulisse für folgendes Szenario bildet: In einem Kanalisationsschacht kam es zu einem Unfall. Was genau passiert ist und welche Rettungsmaßnahmen nötig sind, müssen die Teilnehmer selbst herausfinden. Wie immer muss ein Dummy herhalten, der in dem Schacht sein Dasein fristet und bei Bedarf für die Übung auf dem Boden drapiert wird.

Bei den Übungen im Brandhaus wird‘s heiß (oben). Die Brände werden vom Leitstand aus gesteuert. | Foto: Uta BöttcherBei den Übungen im Brandhaus wird‘s heiß (oben). Die Brände werden vom Leitstand aus gesteuert. | Foto: Uta BöttcherOben auf der Florianstraße ist inzwischen ein Löschzug eingetroffen. Der „Hausmeister“ des Wohngebäudes – gespielt von einem der Ausbilder – hat Gasgeruch bemerkt. Und weil es in der Würzburger Feuerwehrschule stets so realistisch wie möglich zugeht, riecht es tatsächlich nach Gas, für die Übung wird ein täuschend ähnlicher Duftstoff genutzt.

Die Lehrgangsteilnehmer folgen ins Gebäude, erste Überlegungen werden getroffen: Die Stadtwerke müssen verständigt werden, ein mögliches Leck gesucht und geschlossen werden. Der „Hausmeister“ verschärft die Situation: Seine Tochter sei noch in der Wohnung – und die Katze bräuchte dringend Wasser. Der Einsatzleiter ruft seine Leute zusammen. Ob er alles richtig gemacht hat, wird wie immer am Ende besprochen und bewertet.

Geübt wird auch draußen im Brandhaus, dem einzigen in Bayern. Hier wird die so genannte Heißausbildung geübt. Das heißt nichts anderes, als dass es hier tatsächlich brennt – selbstverständlich kontrolliert. An etlichen Stellen im Haus kann per Knopfdruck Feuer ausgelöst werden. Ob eine Matratze in Flammen aufgeht oder ein Regal neben einer Gasflasche in der Garage: Alles wird vom Leitstand aus per Mausklick und per Überwachungskamera gesteuert.

Die Flammen werden von Gas gespeist, das von den Lehrkräften jederzeit gezündet werden kann. Das Gasreservoir liegt in der Nähe unter der Erde, über zahlreiche Leitungen werden die einzelnen Brandstellen gespeist – natürlich unter strengsten technischen Sicherheitsvorkehrungen. Der Rauch wird künstlich erzeugt und ist genauso undurchdringlich wie der echte Rauch bei einem Brand, freilich aber nicht gesundheitsgefährdend.

Fachlehrer Bömmel führt uns zur Verdeutlichung in einen Raum, in dem es bereits raucht. Man kann gerade noch ein Bett erkennen, das auf Mausklick im Leitstand plötzlich in Flammen aufgeht. In Bruchteilen von Sekunden wird es so unerträglich heiß im Raum, dass man nur noch flüchten möchte. Auf die Idee, in die Knie zu gehen, weil es am Boden weniger heiß ist, komme ich nicht – wäre aber eine gute und richtige Reaktion gewesen.

„Haben Sie die Babywiege vor dem Bett gesehen?“ fragt Andreas Bömmel später auf dem Flur. Habe ich natürlich nicht, zu groß war der Stress mit Feuer und Rauch. „Das nennt man den Tunnelblick“, erläutert der Fachlehrer. Und genau den sollen die Feuerwehrschüler vermeiden. Bei verrauchten Sichtverhältnissen von nahezu Null, Temperaturen von rund 1000 Grad und einer zentnerschweren Ausrüstung am Körper verdient jeder Feuerwehrmann bei seiner Arbeit allerhöchsten Respekt.

Im Brandhaus finden wöchentlich zwei Lehrgänge statt. Weil es dank der Brandvorsorge immer weniger Brände gibt, hat mancher Teilnehmer aus den freiwilligen Feuerwehren noch keinen echten Brandeinsatz erlebt. Übrigens: Auch für das Brandhaus bedeuten die Lehrgänge Stress. Mehr als zwei Lehrgänge pro Woche gehen nicht und selbst dann muss es immer wieder für eine Woche gewartet werden.

Es gibt nahezu keine Situation, die in der Würzburger Feuerwehrschule nicht nachgestellt werden kann. Ganz nach der Devise, dass man am Besten in der Praxis am Objekt lernt. In der Halle gibt es deswegen neben den bereits genannten Gebäuden noch ein Speditionsgebäude mit Hochregallager, Laderampe und Gleisanschluss sowie die Zufahrt zu einer Tiefgarage. Außen an der großen Halle lässt sich der Brand einer gedämmten Fassade nachbilden – ausgelöst durch einen Müllcontainer. Auch hier wird das Feuer per Knopfdruck gezündet – die Flammen fressen sich nach oben.

Es dauert nicht lange und bei der Feuerwehr (der echten) geht ein Alarm ein. Besucher der Steinburg am gegenüberliegenden Berg haben die Feuerwehr alarmiert. „Das kommt immer wieder vor“, weiß Andreas Bömmel. Dann gehen bei der Berufsfeuerwehr Meldungen ein, dass „in der Zellerau ein Gebäude mit Flachdach brennt“, wenn die Übungen abgehalten werden. Trotzdem muss jeder Meldung nachgegangen werden. Es könnte ja auch tatsächlich in der Nähe brennen.

Mit zur Feuerwehrschule gehört ein eigenes Hafenbecken, gleich über die Straße am Mainufer. Dort werden unter anderem Bootsführer-Lehrgänge abgehalten, aber auch das Löschen auf dem Wasser kann geübt werden. Durch die 72 Meter lange Mole finden die Übungen statt ohne vom laufenden Schiffsverkehr beeinträchtigt zu werden.

Die große Übungshalle. | Foto: Uta BöttcherDie große Übungshalle. | Foto: Uta BöttcherZu den jüngeren Bauten zählt auch eine eigene Feuerwache mit Stellplätzen für Fahrzeuge, Umkleide- und Sanitärräumen für 60 Personen und einer Funkzentrale. Wie im echten Feuerwehrleben werden von dieser schuleigenen Feuerwache aus die Übungseinsätze auf dem Schulgelände angefahren. Übrigens entspricht auch der Fuhrpark dem einer Feuerwache einer Großstadt: 32 echte Einsatzfahrzeuge, darunter natürlich ein kompletter Löschzug, werden vorgehalten, dazu fünf Boote, etliche Anhänger und zwei Stapler.

In den vergangenen acht Jahren ist mit dem Ausbau der Staatlichen Feuerwehrschule der Umfang der Lehrtätigkeit und damit die Zahl der Teilnehmer stetig angestiegen. Immer wieder wurden neue Räume geschaffen und Dr. Roland Demke, der Leiter der Schule, sieht sich daher auch ein bisschen als „Hoteldirektor“. Rund 5.500 Teilnehmer durchlaufen jährlich die Würzburger Feuerwehrschule in etwa 250 Lehrgängen und circa 40 verschiedenen Lehrgangsarten. Selbst Speziallehrgänge wie das Löschen von Waldbränden per Hubschrauber zählen dazu. Schwerpunkte sind außerdem die Heißausbildung, die technische Hilfeleistung und der Vorbeugende Brandschutz.

34 feuerwehrtechnische Beamte arbeiten als festangestellte Lehrkräfte, noch einmal so viele sind in Hauswirtschaft und Technik tätig. Dazu kommen externe Gastdozenten und Ausbilder. Die Seminare dauern von zwei bis zu zehn Tagen, ein Zugführerlehrgang läuft über zwei Wochen. Die Teilnehmer werden in der Regel von den Kommandanten der Feuerwehren vorgeschlagen. Der Aufenthalt und der Kurs in der Feuerwehrschule ist kostenfrei, dies übernimmt der Freistaat. Rund 320.000 Feuerwehrleute gibt es in Bayern, die jährlich etwa 250.000 Einsätze fahren. Organisiert sind sie in 7.700 freiwilligen Feuerwehren, 320 Werksfeuerwehren und nur sieben Berufsfeuerwehren in den bayerischen Großstädten. Betrachtet man die Zahl von rund einer Million Angehörigen des deutschen Feuerwehrverbandes, so macht Bayern alleine ein Drittel des deutschen Feuerwehrwesens aus.

Die Staatliche Feuerwehrschule Würzburg ist für viereinhalb Millionen Einwohner aus Unterfranken, Mittelfranken, dem westlichen Teil Oberfrankens sowie die zwei nördlichsten Landkreise von Schwaben zuständig. Das macht rund 117.00 Feurwehrangehörige – so viel wie in ganz Baden-Württemberg. Weil der Bedarf noch nicht gedeckt ist, wächst auch die Feuerwehrschule noch weiter. So wird es bis 2021 ein weiteres Unterkunftsgebäude samt Fahrzeughalle geben und die bisherigen 98 Übernachtungsmöglichkeiten werden um 52 weitere ergänzt. Das Werkstattgebäude soll ersetzt und ein zusätzliches Schulungs- und Lehrgangsgebäude errichtet werden. Mitte der 20er Jahre werden die Bautätigkeiten beendet sein, schätzt Michael Bräuer.

Bis dahin wird die Feuerwehrschule noch um eine Tankstelle mit Schnellimbiss und Autowerkstatt, einem Bauernhof samt Silos, einem Teich mit Bachlauf, einem eingestürzten und im Bau befindlichen Doppelwohnhaus und einer Kreuzung Straße/Schiene erweitert sein. Dann gibt es endgültig in der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg nichts mehr, was es „draußen“ nicht auch gibt.

 

UP - Der Überblick

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